Genesis - Kapitel eins

Genesis -  Kapitel eins

Genesis - Kapitel eins

ב 2 וְהָאָרֶץ, הָיְתָה תוֹהוּ וָבוֹהוּ, וְחוֹשֶׁךְ, עַל-פְּנֵי תְהוֹם; וְרוּחַ אֱלוֹהִים, מְרַחֶפֶת עַל-פְּנֵי הַמָּיִם. ג3 וַיּוֹאמֶר אֱלוֹהִים, יְהִי אוֹר; וַיְהִי-אוֹר. ד4 וַיַּרְא אֱלוֹהִים אֶת-הָאוֹר, כִּי-טוֹב; וַיַּבְדֵּל אֱלוֹהִים, בֵּין הָאוֹר וּבֵין הַחוֹשֶׁךְ ה5 וַיִּקְרָא אֱלוֹהִים לָאוֹר

יוֹם, וְלַחוֹשֶׁךְ קָרָא לָיְלָה; וַיְהִי-עֶרֶב וַיְהִי-בוֹקֶר, יוֹם אֶחָד

 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

 

תוֹהוּ וָבוֹהוּ - Tohu- verwirrt, Unscharf, chaotische Zustände. Hat den Shoresh lethot- sich Gedanken machen/Wundern.
                      Vavohu: va/und, vo(von Bo)/in ihn, hu/ist= beinhaltet alles/in ihm ist/gibt alles

תְהוֹם -    T’hom – in ugaritisch: Taham, in Arameisch: T’homa, in Akkadisch : ti’amtu.
              Grundwasser/Unterirdisches Wasser, tiefe Abgrund - war in der Schöpfung das Wasser Quelle für alle Gewässer der Universium/Erde.

 

Rabbiner Erlenger erklärt:
Die Materie die in diesen Tag erschaffen worden ist, ist nicht die Materie in die Form die wir heute kennen. Hier spricht man von Karaft/Energie (=Potenzial), dass definiert und bestimmte Form bekommen kann. In den ersten Tag hat der Materie Welt noch keine definierte spezifische Form gehabt, welche wir kennen, sondern es war das „Tohu vaVohu“, ein dünne Fundament, der Eigenschaft hat einer spezifischen Form zu bekommen. Es ist nicht möglich zu diesem Zustand mit einem Name zu benennen, da alle Definitionen und Namen sind in ihn beinhaltet und deshalb auch benennen kann. Dieser Zustand wird in die Bibel mit „Tohu vaVohu“ genannt. Tohu: der Name des ersten Materie der Schöpfung, von das Wort lithot- staunen/wundern, da der Mensch sich gewundert hat was für Name soll er benennen. Bohu- eine zusammengesetzte Wort bo-hu/in ihn ist: alles was in die Schöpfung existiert ist in diese Materie verbogen.     

 

Das Bindewort „und“  וְ- וַיּוֹאמֶר im Grundposition: Ve  וְ /aus meinem Hebräisch Einführenskurs

Der Buchstabe Vav als Konjunktion "und" – ve- וְ

Die senkrechten Punkte (Schva) sind Halbbewegungen und sind in der Regel zu ignorieren. Als Konjunktion unter den vorgestellten Bindewörtern (in Grundposition) wird das Schva als E- ve  וְ- ausgesprochen.

 

Vav haHipuch/ Umkehr VAV: Wird nur im der Bibel (fünf Bücher Moses) oder biblischen Poesie gebraucht.

Der Umkehr Vav kommt vor dem Verb und nur am Anfangsatz und symbolisiert eine Änderung der Zeit von Vergangenheit in die Zukunft oder von der Zukunft zur Vergangenheit. Da der Bibel ohne Satzzeichen geschrieben worden, zeigt uns das Umkehr Bindewort VAV, dass es Satzanfang ist. (Neue Satz)

Mitten im Satz sind die Verben in die richtige Zeitform geschrieben.  

Die Vokalregeln im Vav HaHipuch sind identisch wie die Regeln im Vav hachibur/ Bindenwort „und“.

וָו הַהִפּוּךְ: הַשִּׁמּוּשׁ כִּמְעַט רַק בַּמִּקְרָא וּבְסִגְנוֹן שִׁירִי.

וָו הַהִפּוּךְ בָּאָה רַק בִּתְחִלַּת מִשְׁפָּט לִפְנֵי הַפּוֹעַל וּמַרְאָה עַל תְּחִלַּת מִשְׁפָּט חָדָשׁ. וָו הַהִפּוּךְ מְסַמֶּלֶת שִׁנּוּיִי זְמַן וּתְּחִלַּת מִשְׁפָּט חָדָשׁ בְּאֶמְצַע מִשְׁפָּט זְמַנֵּי הַפּוֹעַל אֵינָן מִשְׁתַּנוֹת

זְמַן עָבַר לֶעָתִיד          אוֹ זְמַן עָתִיד לֶעָבָר.

 

נִקּוּד וָו הַהִפּוּךְ כְּוָו הַחִבּוּר. Zum Beispiel:                           

וַיּוֹאמֶר – vaJomer:       und wird sagen/hat gesagt/sagte

וַיַּרְא – vaJare:                             und wird gesehen/ sah

וַיִּקְרָא vaJikra:        und wird gerufen/hat gerufen/rief -

 

3 Und Gott sprach: Es werde Licht!
Da Gott keine Gestalt hat und auch keine Stimmbände, die Formel/Kräften, die in das Wort Or beinhaltet sind gemeint. Die Kräfte die in der Buchstaben: ALEF; VAV und RESH befinden.

Die ganze Materie war in Tohu Zustand und lag im Dunkel. Aus dem Formel Or würde aus die verschiedenen Gegengesetzte ein einheitliches Licht: Tag und Nacht, Licht und Dunkel, Geist und Matere wurden zu ein Tag- ein Einheit.

 

Rabinner Erlenger erklärt: Diesen Tag hat keine Diskrepanz zwischen die Materie und Geistige Welt. Der Materie Welt beinhalte beiden Welten auch das Licht und waren nicht verbogen. Der Materie Welt war nicht grob und hatte keine eigenen Existenz. Die Ziele die sie erschaffen wurden, sind für uns undefinierbar. Obwohl diese Welt physische Existenz beinhaltete, hatte es keine Grenze/Abgrenzung und kann nicht mit analytischem Denken erfasst werden.
Ein Uhrsprung das Licht Zustand, die wir mit menschliche Augen nicht sehen können. Es heisst aber nicht, dass sie nicht existieren ist/kann.     

 

Zweite Tag:

ו6 וַיֹּאמֶר אֱלֹהִים, יְהִי רָקִיעַ בְּתוֹךְ הַמָּיִם, וִיהִי מַבְדִּיל, בֵּין מַיִם לָמָיִם. ז7 וַיַּעַשׂ אֱלֹהִים, אֶת-הָרָקִיעַ, וַיַּבְדֵּל בֵּין הַמַּיִם אֲשֶׁר מִתַּחַת לָרָקִיעַ, וּבֵין הַמַּיִם אֲשֶׁר מֵעַל לָרָקִיעַ; וַיְהִי-כֵן. ח8 וַיִּקְרָא אֱלֹהִים לָרָקִיעַ, שָׁמָיִם; וַיְהִי-עֶרֶב וַיְהִי-בֹקֶר, יוֹם שֵׁנִי.

6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. 7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also.  8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere (zweite) Tag.

 

רָקִיעַ Rakia: kommt aus das Wort RAKA- Stampfen, entzweien. Ist ein Synonymes Wort für Himmel. Eine Stampfung das  Oberhaupt von Untenhalt Wasser.Das Gewölbe, die man über uns sieht, wegen der Sonnenlichtteile in der Atmosphäre.

שָׁמָיִם Sham-majim- Himmel wird aus die zusammen gesetzten Wörter sham/dort- Majim- Wasser. Wird zusätzlich in alle Antikesprachen gleich benannt, aus dam Wort Rum/Höhe.

יוֹם שֵׁנִי Jom Sheni- Jom-Tag, Sheni- kommt aus das Wort zwei/2/SHTAJIM. Zweite Tag = Montag.

 

Dritter Tag:

ט9 וַיֹּאמֶר אֱלֹהִים, יִקָּווּ הַמַּיִם מִתַּחַת הַשָּׁמַיִם אֶל-מָקוֹם אֶחָד, וְתֵרָאֶה, הַיַּבָּשָׁה; וַיְהִי-כֵן.  י10 וַיִּקְרָא אֱלֹהִים לַיַּבָּשָׁה אֶרֶץ, וּלְמִקְוֵה הַמַּיִם קָרָא יַמִּים; וַיַּרְא אֱלֹהִים, כִּי-טוֹב. יא11 וַיֹּאמֶר אֱלֹהִים, תַּדְשֵׁא הָאָרֶץ דֶּשֶׁא עֵשֶׂב מַזְרִיעַ זֶרַע, עֵץ פְּרִי עוֹשֶׂה פְּרִי לְמִינוֹ, אֲשֶׁר זַרְעוֹ-בוֹ עַל-הָאָרֶץ; וַיְהִי-כֵן. יב12 וַתּוֹצֵא הָאָרֶץ דֶּשֶׁא עֵשֶׂב מַזְרִיעַ זֶרַע, לְמִינֵהוּ, וְעֵץ עוֹשֶׂה-פְּרִי אֲשֶׁר זַרְעוֹ-בוֹ, לְמִינֵהוּ; וַיַּרְא אֱלֹהִים, כִּי-טוֹב.  יג13 וַיְהִי-עֶרֶב וַיְהִי-בוֹקֶר, יוֹם שְׁלִישִׁי.

 9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

 

יִקָּווּ  jikavu: kiva- Hoffnung, warten,
Kava- sammeln von überall zu einem Ort.
Jeremija3 17: venikvu eleha kol haGojim: und es werden sich dahin sammeln alle Heiden (Gojim = Nationen)

 

Vierte Tag:

יד 14 וַיֹּאמֶר אֱלֹהִים, יְהִי מְאוֹרוֹת בִּרְקִיעַ הַשָּׁמַיִם, לְהַבְדִּיל, בֵּין הַיּוֹם וּבֵין הַלָּיְלָה; וְהָיוּ לְאוֹתוֹת וּלְמוֹעֲדִים, וּלְיָמִים וְשָׁנִים. טו 15 וְהָיוּ לִמְאוֹרוֹת בִּרְקִיעַ הַשָּׁמַיִם, לְהָאִיר עַל-הָאָרֶץ; וַיְהִי-כֵן. טז 16 וַיַּעַשׂ אֱלֹהִים, אֶת-שְׁנֵי הַמְּאוֹרוֹת הַגְּדוֹלִים: אֶת-הַמָּאוֹר הַגָּדוֹל, לְמֶמְשֶׁלֶת הַיּוֹם, וְאֶת-הַמָּאוֹר הַקָּטוֹן לְמֶמְשֶׁלֶת הַלַּיְלָה, וְאֵת הַכּוֹכָבִים. יז17  וַיִּתֵּן אוֹתָם אֱלֹהִים, בִּרְקִיעַ הַשָּׁמָיִם, לְהָאִיר, עַל-הָאָרֶץ. יח18  וְלִמְשׁוֹל, בַּיּוֹם וּבַלַּיְלָה, וּלְהַבְדִּיל, בֵּין הָאוֹר וּבֵין הַחוֹשֶׁךְ; וַיַּרְא אֱלֹהִים, כִּי-טוֹב. יט19 וַיְהִי-עֶרֶב וַיְהִי-בּוֹקֶר, יוֹם רְבִיעִי.

   14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre  15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. 17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. 19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

 

אוֹתוֹת – Ot heisst Buchstabe und Zeichen, da jede Buchstabe ein Zeichen ist.

מוֹעֲדִים – Moed heisst Zeit und bedeutet Kalender der Zeiten wie ein Feiertag, Monat und Jahr zeigt (Sonnen und Mond Kalender)

לִמְשׁוֹל – regieren

 

Fünfter Tag:

כ20 וַיֹּאמֶר אֱלֹהִים--יִשְׁרְצוּ הַמַּיִם, שֶׁרֶץ נֶפֶשׁ חַיָּה; וְעוֹף יְעוֹפֵף עַל-הָאָרֶץ, עַל-פְּנֵי רְקִיעַ הַשָּׁמָיִם. כא21 וַיִּבְרָא אֱלֹהִים, אֶת-הַתַּנִּינִם הַגְּדוֹלִים; וְאֵת כָּל-נֶפֶשׁ הַחַיָּה הָרוֹמֶשֶׂת אֲשֶׁר שָׁרְצוּ הַמַּיִם לְמִינֵהֶם, וְאֵת כָּל-עוֹף כָּנָף לְמִינֵהוּ, וַיַּרְא אֱלֹהִים, כִּי-טוֹב. כב22 וַיְבָרֶךְ אוֹתָם אֱלֹהִים, לֵאמוֹר:  פְּרוּ וּרְבוּ, וּמִלְאוּ אֶת-הַמַּיִם בַּיַּמִּים, וְהָעוֹף, יִרֶב בָּאָרֶץ. כג23 וַיְהִי-עֶרֶב וַיְהִי-בוֹקֶר, יוֹם חֲמִישִׁי.

20 Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

 

רְבוּ  - Rav bedeutet viel. jrbu- werden vermehrt.        Pru urvu- pru von fruchtbar rvu vermehrt

 

Sechte Tag:

כד24 וַיּוֹאמֶר אֱלֹהִים, תּוֹצֵא הָאָרֶץ נֶפֶשׁ חַיָּה לְמִינָהּ, בְּהֵמָה וָרֶמֶשׂ וְחַיְתוֹ-אֶרֶץ, לְמִינָהּ; וַיְהִי-כֵן כה25 וַיַּעַשׂ אֱלֹהִים אֶת-חַיַּת הָאָרֶץ לְמִינָהּ, וְאֶת-הַבְּהֵמָה לְמִינָהּ, וְאֵת כָּל-רֶמֶשׂ הָאֲדָמָה, לְמִינֵהוּ; וַיַּרְא אֱלֹהִים, כִּי-טוֹב. כו26 וַיּוֹאמֶר אֱלֹהִים, נַעֲשֶׂה אָדָם בְּצַלְמֵנוּ כִּדְמוּתֵנוּ; וְיִרְדּוּ בִדְגַת הַיָּם וּבְעוֹף הַשָּׁמַיִם, וּבַבְּהֵמָה וּבְכָל-הָאָרֶץ, וּבְכוֹל-הָרֶמֶשׂ, הָרוֹמֵשׂ עַל-הָאָרֶץ. כז27 וַיִּבְרָא אֱלֹהִים אֶת-הָאָדָם בְּצַלְמוֹ, בְּצֶלֶם אֱלֹהִים בָּרָא אוֹתוֹ: זָכָר וּנְקֵבָה, בָּרָא אוֹתָם. כח28 וַיְבָרֶךְ אוֹתָם, אֱלֹהִים, וַיּוֹאמֶר לָהֶם אֱלֹהִים פְּרוּ וּרְבוּ וּמִלְאוּ אֶת-הָאָרֶץ, וְכִבְשֻׁהָ; וּרְדוּ בִּדְגַת הַיָּם, וּבְעוֹף הַשָּׁמַיִם, וּבְכוֹל-חַיָּה, הָרוֹמֶשֶׂת עַל-הָאָרֶץ. כט29 וַיּוֹאמֶר אֱלֹהִים, הִנֵּה נָתַתִּי לָכֶם אֶת-כָּל-עֵשֶׂב זוֹרֵעַ זֶרַע אֲשֶׁר עַל-פְּנֵי כָל-הָאָרֶץ, וְאֶת-כָּל-הָעֵץ אֲשֶׁר-בּוֹ פְרִי-עֵץ, זוֹרֵעַ זָרַע: לָכֶם יִהְיֶה, לְאוֹכְלָה.  ל30 וּלְכָל-חַיַּת הָאָרֶץ וּלְכָל-עוֹף הַשָּׁמַיִם וּלְכֹל רוֹמֵשׂ עַל-הָאָרֶץ, אֲשֶׁר-בּוֹ נֶפֶשׁ חַיָּה, אֶת-כָּל-יֶרֶק עֵשֶׂב, לְאָכְלָה; וַיְהִי-כֵן. לא31 וַיַּרְא אֱלֹהִים אֶת-כָּל-אֲשֶׁר עָשָׂה, וְהִנֵּה-טוֹב מְאוֹד; וַיְהִי-עֶרֶב וַיְהִי-בוֹקֶר, יוֹם הַשִּׁשִּׁי.

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. 25 Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.  29 Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, 30 und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. 31 Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

 

תּוֹצֵא הָאָרֶץ נֶפֶשׁ חַיָּה לְמִינָהּ – lehotzi bedeutet rausnehmen- bringt hervor.

haAretz- das Land, die Natur Prozess, die der Teilungs- und Vermehrungs- in der Natur/Schöpfung vorkommt.

Nefehsh – Wesen, Leib, das Blut/Erbegut.

Chaja- Tier, Chja kommt aus das Wort Chajim Leben.

Nefesh Chaja- Lebewesen.

Lemina-  le- nach, Min Geschlechts/Arte, a- ihre:    nach seiner Art

Die Frage ist warum soll das „haAretz“-Land alle Lebewesen hervorbringen? Warum nicht Gott alleine wie bis Jetzt. Ab jetzt soll die Natur ihr Laufnehmen und alle Leben auf Erde was auf Nefesh/Aretz basiert selber erschaffen. Und so wurde es. Alles ist nach Plan gelaufen und war gut.

נַעֲשֶׂה אָדָם בְּצַלְמֵנוּ כִּדְמוּתֵנוּ –Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei

Na’asse- bedeutet wir zusammen machen werden. (in Heb. Wird im Verb die Zeitform, Pronomen und Geschlechts in ein Wort konjugiert) Wer sind wir? „Wir“ sind das Land/Natur und Gott/geistige Welt zusammen.

In andere Zusammenhang: „Wir“ bedeutet- Gott und der Mensch Zusammen. Das Neshama die ihr Ursprung
von Gott ist zusammen mit der Natur haArerzt-Nefesh.

Adam- das Wort Adam schreibt man mit ALEF der Schöpfer der Eins ist + Dam was Blut/Nefesh/Leib heisst.

Adam- ein Mensch, der aus drei Beteiligten/Komponenten geschaffen worden ist. Gott und das Blut Genen
zusammen mit der beiden Eltern/der Naturlauf.

Zelem- Gestalt, ein Ebenbild.

Dmut-   bedeutet auch ein Gestalt/gleich wie, aus dem Wort dome- gleicht (hu dome lo- er gleicht ihm)

Wir, das Land/Natur/Materiewelt und Gott werden zusammen mit vereinten Kräften, ein Mensch der Gott und die Lebewesen auf Erden gleichen wird. Ein Mensch der aus der Erde/Materia das Nefesh, Leib Lebewesen Gestalt hat, und ein Neshama, Seele welche dem Geist Gottes ähnelt. Deshalb ist das Mensch der einzige Geschöpf der beide Geiste besitzt, der Kröne der Schopfung genannt worden ist, „es war sehr gut“.

Wahrscheinlich würden die Begriffe was Nefesch und Neschama bedeuten falsch verstanden, der Hauptgrund warum schon früh von Menschendenken, der Mensch meinte er sieht körperlich aus wie der Schöpfer, und darum der Schöpfer soll auch wie ein Mensch aussehen und so bildeten sie ein Skulptur Gottes als ebenbild/Gestalt der Mensch.

 

כז27 וַיִּבְרָא אֱלֹהִים אֶת-הָאָדָם בְּצַלְמוֹ, בְּצֶלֶם אֱלֹהִים בָּרָא אוֹתוֹ: זָכָר וּנְקֵבָה, בָּרָא אוֹתָם.

27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

 

Zachar- Mann/männlich/sich erinnern/Gedenken/Erinnerung. Nach der Tora wird der Familie Namen nach dem Vater genannt, die jüdische Religion nach der Mutter, deshalb wird auch „männlich“ aus gleichem Stammwort, da der Man erzeugt die Nachkommenschaft. Er ist der Erzeuger.

Nekeva- Weib/Feminin/Lochung/Becken. Die wesen der Weib ist die Samen von Mann zu bekommen und aus den Becken die Kinder zu gebären und die Kinder erziehen. Sie ist das Gefäss.

 

Erster Paar „Man und Weib“:
In der Schöpfungsgeschichte gibt es drei verschiedenen Paaren in drei verschiedenen Paarverhältnisse/Beziehungen.

Drei verschiedenen Adam und drei verschiedenen Eva. (Rabbiner sherki)
Der erster welche am Freitag erschaffen ist, noch bevor die Frau von Mann getränt worden ist, war ein Wesen Männlich und Weiblich. Adam war Männlich und Weiblich wie bei aller Lebewesen in alle ihre Stufen (Ross, Wurm). Dieser Funktion existierte immer in der Natur. Das ist die natürliche biologische Art sich zu vermehren. Die Tiere haben keine Pflicht aus der Tora sich zu vermehren „Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden.“, Ihren Instinkte veranlassen/leiten sie dazu. Dieser Instinkt existiert auch beim Mensch seit beginn, von der Erschaffung der Welt an.    

פְּרוּ וּרְבוּ וּמִלְאוּ אֶת-הָאָרֶץ, וְכִבְשֻׁהָ; וּרְדוּ בִּדְגַת הַיָּם, וּבְעוֹף הַשָּׁמַיִם, וּבְכוֹל-חַיָּה, הָרוֹמֶשֶׂת עַל-הָאָרֶץ

„Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden.“,

In der Natur läuft alles durch Instinkte, die Tiere wissen nicht warum sie so handeln, und auch denken nicht darüber, ob es gut sei oder nicht.

z.B. Am Strand etwas südlich von Heifa, legte Meer Schildkröte genau dort wo er geschlüpft ist sein Eier, nur in zwischen worden dort ein Hotel gebaut und der Sand dort war betoniert. Die Hotel Mitarbeiter haben ein Naturschutz Mitarbeiter gerufen, der die Eier paar Hundert Meter südlicher in Naturschutzgebiet begraben hat, und damit der nächste Generation gerettet hat. Der Schildkröte hat instinktiv gehandelt, es konnte nicht denken, auch wenn es merken sollte, dass da kein Sand mehr gibt.

 

Alles in der Natur die auf Ebenen von Materiewelt/Universum/Eretz/Erde/Nefesh läuft auf der Prinzip der Teilung, Vermehrung Verbreitung und Aufbauen wird mit der Nefesch Eben/Instinkte gesteuert.

In der Natur gibt es kein Gut oder Schlecht, je nach dem/je nach Situation kann Gut sogar sehr gefährlich sein und umgekehrt. z.B: Wasser und Feuer sind Gegensätzen. Jeder von ihnen ist in unsere Welt ein lebenswichtigere Bestandteil, aber in bestimmte Bedingungen und in hohe Mass sehr gefährlich und sogar zerstörerisch sein können. Damit es Gut wirken, soll alles in Gleichgewicht erhalten werden. Die Materiewelt ist gesegnet und kann diese Aufgaben nur für die Natur alleine überwältigen, aber wenn Unvorsehen bare Schwierigkeiten in der Zukunft der Menschheit, wie Dürre, Überschwemmungen vorkommen, kann es nicht alles in Gleichgewicht aufrechterhalten. Es braucht noch etwas das es alles steuert.

 

Die Geistige Welt alleine kann man aber in unserer Welt auch nicht Bestehen, Vermehren, Aufbauen und Existieren. Um sich auszudrücken braucht die geistige Welt eine Verbindung mit der Materie Welt.

Der Mensch hat auch Neschama/Geist und Nefesch/Materie, der zusammen Setzung beide Gegensätze Himmel und Erde verbinden. Der Mensch hat die Aufgabe bekommen diese beide Gegensätze, mit das Geistes des Nefesh und Geistes des Neshama miteinander zu balancieren und zuharmonieren. Nur so kann die Menschheit und der Schöpfung das Gleichgewicht aufrechterhalten.

 

Die Plan und Ziele der Schöpfung/Uri Scherky
Bei der Entstehung in erste Kapitel 26 steht: „na’asse Adam“/„Laßt uns Menschen machen“ und erst danach, durchführen: „vajivra ELOHIM et haAdam beZalmo“/„schuf den Menschen ihm zum Bilde“

Laassot bedeutetet etwas tun die Aktion ist vollendet.

Lievro bedeutet es etwas erschaffen ohne es zu beenden. Gott und der Mensch zusammen, sollen der Kreations-Mensch zum Vollendung bringen. 

Am ende sechsten Tag steht „31 Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut“. in 2. Kapitel steht „vajechal/beendet ELOHIM baJom hashvie Melachto/sein Werke asher Assa/die er machte “ und in weitern  „ki vo shavat/streikte mikol melachto/von alle seiner Werke asher bara/die er schuf ELOHIM laassot/zum machen. „darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte/zum machen.“/die Gott schuf und die noch zum machen ist.

Alles was Gott gemacht hatte ist Vollendet außer der Mensch. Aus der Seite der Werke ist alles Vollenden aus der Seite der Bria/Schöpfung es braucht noch zu vollenden/muss man noch fertig machen.

 

Zeile der Mensch
Da sehen wir ganz klar was für Ziele der Mensch gehen soll. die ganze Tora wies uns die Wege dorthin.

Diese Ziele werden mit Hilf/Zweck von Noah, Abraham ans sein Nachkommen in erfühlen gehen. Josef war der erster der in die Nationen/Ägypten ausgewandert, um dort die Verwaltung und Wirtschaft aufzubauen. Dann die Kohanim/Priester und Levieim/Lehrer haben Volk Israel zum Vollständigkeit unterrichtet. Von da an war das Volk Israel bereit für seinem Arbeit/Bestimmung, bei der Nationen die Verwaltung zu übernehmen, da die damalige Herrscher brauchten einfache Leute vom Volk für verwaltungs- und wirtschaftliche - Arbeite. Jetzt da seit 200 Jahren in der westliche Welt gibt es die Öffentliche Schule, wo alle müssen lernen/zur Schule gehen, ist der Welt in rasanten Zug weiter entwickelt jetzt besitzt der Welt das Wissen, die er braucht, um die Welt zu regieren und bereit ist für seiner nächster und letzter Aufgabe, das Gleichgewicht unserer Welt in alle Bereiche Aufrecht zu erhalten. Seit dieser Punktwende haben die Juden ihrer Aufgabe in die Nationen beendet und können jetzt auch zu ihrer letzter Aufgabe und Prophezeiung widmen, nämlich zurück zum neuen bau der Staat/Land Israel.

Zum Beispiel:     Bankwesen ist nicht mehr nur in jüdischer Hand sondern zur Allgemeinheit geworden.

 

So sehen wir, dass der Bibel sagt/weist uns in einfache Wörter die Weg, dass der Menschheit von frühe Zeit bis zuletzt  gehen wird. Der ziel ist die Wirtschaft, Natur, Gesellschaft mit Hilfe von Tora ins Gleichgewicht zu erhalten. jeder Mensch ist wichtig und muss die Verantwortung für sich, sein Familie, Land und das ganzen Welt tragen. Jeder ist Wichtig zum Volle der Ganze und das Ganze zum Volle der Einzel.

 

Die Herrschungs- des Menschen über die Natur/ Rabbiner Sherky:
Alle Geschöpfe die in den frühen Tagen der Schöpfung gebildet sind, sind so geblieben wie sie erschaffen worden, außer der Mensch der sich kulturell und auf der Verhaltensebene ständig am verändern und am entwickeln ist. Der Menschen ist Anders als alle andere in der Natur, da er der einzig der sich bekleidet und entwickelt sich in technologische und kulturelle Bereiche, so auch die allgemeinen Sinn - Haus, Hof und Charakter - verändert und entwickelt sich ständig weiter und passt sich an den Entwicklungen der technologischen und kulturellen Epochen an. Die ganze Herrschungs- des Menschen über die Natur weist auf, dass er noch nicht zu sich selbst gefunden hat oder vollendet hat.  

Für jede Erschaffung würde eine andre Sprachausdrücken benützt. Z.B. für das Licht spricht die Tora „vejehi Or“/ „Und Gott sprach: Es werde Licht!“ diese Sprachform würde aber nur für das Licht, die Lichter (Sonnen und Mond) und für das Himmel. Alle andere Erschaffungen haben eine andere Ausdrücke, nur bei teil der Ausführungen steht/vejehi chen/Und es geschah also, und manchmal wiederholt sie der Name der Schöpfung nicht, oder nicht ein Mal „vejehi chen“.  Z.B: 11. „tidashe haAretz Deshe/11 Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut“.

Die Erklärung dafür ist, dass „vajehi/es-werde“ sind nur bei denen, die in Beide Welten (Himmel/geistige und Erde/physische Welt) bestehen bezeichnet. Die Diejenigen welche nur in diese Welt leben/stehen und kurz danach sterben bekam diese Bezeichnung nicht. Die Himmel und Sonne bestehen in beide Welten. In dieses Welt und auch in der Geistigen Welt und deshalb würden sie mit „es werde“ währen die andere bestehen nicht  in der nächste Leben, da sie nur Kurz leben und danach Sterben: Lebewesen, Pflanzen, Vögel, Fische, Tiere u.s.w.

Außer genommen der Mensch. In 2. 7 stehet vajehi haAdam leNefesh Chaja/ ward der Mensch eine lebendige Seele/Nefesh (Lebewesen sein, da Nefesch ist das Geist welche das Leib in Bewegung bringt.)

Der Mensch ist der einzig das mit „vaJehi“ bezeichnet wurde, da er zu beide Welten eingehört. Der Mensch verweilt nur kurz in diese Welt,  entwickelt sich selber von Epoche zu Epoche ständig weiter, da er noch nicht fertig geschaffen ist und noch nicht an sich selbst angekommen ist. Darum steht es, dass am siebte Tag hörte Gott auf von alle seine Werke die er schuf, das heisst, hat der Mensch angefangen zu schaffen, aber noch nicht fertig erschaffen hat, dass der Mensch gehet Vorwärts und beteiligt sich aktiv bei seiner Entwicklung.

 

Seid fruchtbar und mehrt euch
Der Mensch soll sich vermehren, um alles in der Natur in Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. „ Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“  

Ein Herrscher und Besitzer zu sein bedeutet nicht „es ist alles mein, ich bin der Herrscher und Besitzer also kann ich damit machen was ich will und nur für mein Eigennützig brauchen und es kaputt zumachen“, sondern weil es mein ist soll ich es behüten, darauf achten und bewahren. Ein Herrscher soll für seiner Untertanen sorgen, wenn ihren gut geht, dann im Schlusseffekt wird ihn auch gut gehen.

 

Die Bibel ist ohne Satzzeichen und Vokalen geschrieben ist. Man kann die ersten Verse in verschiedener Weise lesen:

בְּרֵאשִׁית בָּרָא אֱלוֹהִים אֶת הַשָּׂמַיִם וְאֶת הָאָרֶץ.                                       בְּרֵאשִׁית בָּרָא אֱלוֹהִים אַתָּה שָּׂמַיִם וְאַתָּה הָאָרֶץ.  

Bereschit bara Elohim et haShamjim veEt haAretz.             Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Bereschit bara Elohim ata Schamjim veata Aretz                 Am Anfang schuf Gott, du bist (m) Himmel und Erde

Bereschit bara Elohim at haShamjim veAt haAretz.             Am Anfang schuf Gott, du bist (f) Himmel und Erde

 

Am Anfang schuf Gott das Fundament für Himmel und Erde. Auch das Basis für der Mensch, da in ihm ‚als einziger Geschöpf, sind die beiden Gegensätze „Himmel und Erde“ enthalten.

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