Parashat DVARIM פָּרָשַׁת-דְבָרִים

Ab diesem Abschnitt/Parasha bis zum Ende des 5. Mose Buch spricht Mose mit den Israeliten in Rückblick über den Weg den sie in der Wüste gegangen sind und über die Herausforderungen, denen sie beim Eintritt in das Land gegenüberstanden. Diese Worte werden an ihrer letzten Station in der Wüste an den Ausläufern von Moab gesprochen, nach ihrem vierzigsten Jahr des Auszuges aus Ägypten, ein Monat vor Mose Tod.

 

Parashat „DVARIM/Worte“ beginnt mit 5. Mose, Kapitel 1, Vers 1 und endet im Kapitel 3, Vers 22

 

Die Parascha beginnt mit dem folgenden Satz:
1 Dies sind die Worte, die Mose zu ganz Israel redete jenseits des Jordans in der Wüste, im Jordantal gegenüber Suf, zwischen Paran und Tofel, Laban, Hazerot und Di-Sahab. 2 Elf Tagereisen sind es vom Horeb bis Kadesch-Barnea auf dem Wege zum Gebirge Seïr. 3 Und es geschah im vierzigsten Jahr, am ersten Tage des elften Monats, da redete Mose mit den Israeliten alles, wie es ihm der HERR für sie geboten hatte“

Rückblick auf die Wüstenwanderung vom Horeb bis Kadesch

In der Parasha beschreibt Moshe eine Reihe wichtiger Ereignisse, die dem Volk Israel in der Wüste widerfahren sind:

  • Über die Thora-Gesetze und ihre Bedeutung, sowie die Verpflichtung des jüdischen Volkes, die Thora-Gesetze einzuhalten.
  • Ernennung, die Tausende, Hunderte, Fünfzig und Zehner Richter, um ihm bei der Gesetzgebung zu unterstützen.
  • Was mit den Spionen passierte
  • Die Beschwerden der Menschen/Volk.
  • Der Krieg mit die Emory, in dem sie verloren haben
  • Die Friedensmission zu König Sichon, der sie ignorierte und gegen sie in den Krieg zog, in dem sie sein Land eroberten.
  • Der Krieg mit König Og von den Golan Höhen
  • Und die Verteilung des Erbes von Sihon und Og auf die Stämme Gad, Ruben und die Hälfte von Menashe.

 

Moses Zurechtweisung Abschiedsrede
Worte des Vorwurfs, Dinge, die zeigen, dass der Hörer falsch handelte

Moses 'Abschiedsrede‘ in diesem wöchentlichen Parasha/Abschnitt ist ein Vorwurf und Zurechtweisung über ihre ehemaligen Handlungen, den Moshe an den Israeliten machte.

Zu Beginn erwähnt Mose eine Liste von Orten, deren Namen an keiner anderen Stelle in der Tora vorgekommen sind. Die Weisen erklären, dass diese Namen nicht nur den Namen dieser Orte bezeichnen, sondern tatsächlich Spitznamen sind, die auf die Sünden der Israeliten in diesen Orten hinweisen. Moses entschied sich, die Sünden des Volkes nicht explizit zu erwähnen, sondern auf eine andere Weise zu handeln - um sanft auf ihr Versagen hinzuweisen.
"Rashi“ (Rabbi Shlomo Yitzhaki/Erklärer der Tora/in Jahr 1200 n.Ch) erklärt, dass er es „um die Würde Israels "getan hat - das heisst, obwohl es notwendig war, das Volk Israel zurechtweisen, hätte eine explizite Darstellung ihrer Sünden unnötige Missachtung für ihre Ehre gezeigt.

 

ְּBei konstruktiver Kritik/Zurechtweisung geht es nicht nur darum, ein Problem zu thematisieren: Es geht darum, es gemeinsam zu lösen. Der Kritiker bezieht sich im Gespräch immer konkret auf ein problematisches Verhalten und gibt seinem Gegenüber Anregungen, wie er sein Verhalten ändern kann. Die Kritik ist also lösungsorientiert und nicht schuldzuweisend.

 

ְּBei Moses konstruktiver /Zurechtweisung/ lernen wir eine weitere wichtige Lektion:
 

Das Motiv hinter der Zurechtweisung ist das, was tatsächlich bestimmt, ob die Worte des Vorwurfs akzeptiert werden und den Hörer positiv beeinflussen oder nicht.

Mose liebte das Volk Israel in grenzenloser Liebe und sorgte in jeder Situation für seinen Frieden, auch wenn er ihnen strenge Erziehung und harte Vorwürfe machte. Und klar, dass Liebe der Grund ist, der ihn das zurecht weisen gab. - ein Vorwurf, der in seiner Gesamtheit  Gnade ist. Daher konnte er ihr Handeln scharf kritisieren und gleichzeitig ein besonderes Gespür um die Würde von Ihnen aufrechtzuerhalten.

 

Es ist einfacher, den Leuten zu schmeicheln und sagen was sie hören möchten.

Moses wählt aber einen anderen Weg. Das 5. Buch Mose sagt einige schwere Worte der Zurechtweisung. Obwohl Moses bald verabschiedet wird- und vielleicht gerade deswegen, hat er es nicht versäumt sie zurechtzuweisen und Probleme genau zu beschreiben. Dies war kein festlicher Abschied und keine Lobpreisparty. Moses verschönert oder fegt nichts unter den Teppich und sagt dem Volk nach vierzig Jahren weiterhin die Wahrheit. Die guten Dinge, aber sicherlich auch was verbesserungsbedürftig ist. Natürlich geschah dies höflich, mit Würde und Weisheit, aber dennoch - er legte die Sünden der Vergangenheit auf den Tisch und forderte, sie in Zukunft sich zu verbessern.

 

Tisaha beAv

Dies ist, was Moses in der Parscha/Abschnitt dieser Woche tut, und es hängt auch sehr mit der Zeit zusammen, in der wir uns im Kalender Jahr befinden, am Vorabend von Tisha B'Av, wo die Toralesung gehalten wird. Die Weisen erklären uns, dass eine der Ursachen für die Zerstörung des zweiten Tempels, dass die Leute sich gegenseitig schmeichelten, ohne diejenigen, die sich die Leute Rechtgewiesen haben und sie in Stellung gebracht haben, war:

Zitat Chazal: "Jerusalem wäre nicht zerstört worden, wenn sie sich gegenseitig zurecht gewiesen hätten."

Sabbat shalom umvorach!

Mögen wir aus den vergangenen Jahren Lehre ziehen und die Worte des Schöpfers und seine Anweisungen aus der Tora uns positiv beeinflussen lassen. AMEN!

 

 

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