3 Parashat Be‘ha‘alotcha   פָּרָשַׁת-בְּהַעֲלֹתְךָ

 

Parashat „BeHa-Alotcha/Wenn du die Lampen aufsetzt “ ist der dritte Parasha/Abschnitt von 4. Buch Mose.
Die Parasha beginnt mit 4. Mose, Kapitel 8, Vers 1 und endet im Kapitel 12, Vers 16.

 

Der Name der Parasha stammt aus dem Wort: „1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorn scheinen. 3 Und Aaron tat so und setzte die Lampen auf, dass sie von dem Leuchter nach vorn schienen, wie der HERR es Mose geboten hatte. 4 Der Leuchter aber war getriebenes Gold, sein Schaft und seine Blumen. Nach dem Bild, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, machte er den Leuchter.“

 

In Parashat BeHa-Alotcha beenden die Israeliten die Vorbereitungen für die Reise der Sinai-Wüste nach Kenaan ab.

Der goldene Leuchter

Als Anhang zur Einweihung des Altars am Ende des leteztes Parascha- gibt Gott an Aaron dem Hohepriester (Moses 'Bruder) das Gebot , die Menora jeden Tag in der Stiftshütte anzuzünden und darauf zu achten, dass die [sechs] äusseren Lampen zur Mitte zeigen". Die sieben Zweige der Menorah sind mit dekorativen Bechern, Knöpfen und Blumen geschmückt - alles aus einem einzigen, massiven Stück Gold.

 

Dienstalter der Leviten

Eine detaillierte Beschreibung der Widmung der Leviten und ihrer Arbeit im Mischkan: " Das ist's, was für die Leviten gilt: Von fünfundzwanzig Jahren an und darüber sollen alle, die zum Heer taugen, ihren Dienst tun in der Stiftshütte,..."

 

Die Passafeier

Genau ein Jahr nach dem Auszug von Ägypten redete der HERRN mit Mose am Berg Sinai und sprach: 2 Lass die Israeliten am 14. Nisan (der erste Monat) Passa nach all seinen Satzungen und Ordnungen anhalten.

An Moshe wandten sich unreine Menschen an, die wegen ihrer Unreinheit das Fest nicht mitfeiern konnten. Sie suchten bei Mose nach einer Lösung. Der Herr weist sie an, das zweite Passah zu feiern - genau einen Monat später, am 14. Ijar.

 

Wolke und Feuerschein über der Stiftshütte

Während des Tages bedeckte eine Wolke die Wohnung und vom Abend bis zum Morgen stand sie über der Wohnung wie eine feurige Säule. Nach Gottes Befehl, wenn die Wolke sich erhob, zogen die Israeliten weiter, und wenn die Wolk auf der Wohnung ruhte, dort haben sie ihrer Lager rund um die Stiftshütte aufgestellt.

 

Vom Blasen der Trompeten

Der Herr befiehlt Mose, zwei silberige Trompeten herzustellen und mit den Trompeten blasen, um das Volk zu sammeln, die Lagerreise anzukündigen, als Schutzt wenn sie in Krieg ziehen, oder fröhlich bei Festen und bei Neumonden.

 

Aufbruch von Sinai

An das zweite Jahr, an dem 20. des zweiten Monats (Ijar), erhob sich die Wolke von der Wohnung und machte halt in der Wüste Paran. Die Israeliten brachen auf aus der Wüste Sinai und bauten ihrer Lager in Paran auf.  

 

Das Murren des Volkes

Noch während die Israeliten sich auf den Weg machten, tauchten im Lager Probleme, Schwierigkeiten und interne Konflikte auf, welche einschliesslich eines Verstosses gegen Moses Führung ereigneten.

Die Israeliten beschweren sich und der Herr entzündet am Ende des Lagers ein Feuer.  Der Ort würde die Stätte Tabera/Brand genannt, weil hier das Feuer des HERRN unter ihnen aufgelodert war.

 

Die Fremden unter den Israeliten beschwerten sich weiterhin bei Mose. Sie weinten und beeinflussten und zogen auch die Israeliten mit ihnen und beklagten, den Fleischtopf und Gemüse und Früchte in Ägypten zu vermissen.

Die Last der Nation liegt bei Mose allein und er appelliert an den Herrn das es für ihn zu schwer ist, daraufhin befiehlt ihm den Herren siebzig Männer unter den Ältesten Israels vor die Stiftshütte zu bringen und sie vor Mose zu stellen. Als Gott mit Mose redet werden sie Gottes Geist auch auf sie ruhen, damit sie mit Mose die Last des Volks tragen können.

Als Antwort auf die Klage soll Mose dem Israeliten Volk sagen:Heiligt euch für morgen, so sollt ihr Fleisch zu essen haben; denn euer Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, die ihr sprecht: »Wer gibt uns Fleisch zu essen? Denn es ging uns gut in Ägypten.« Darum wird euch der HERR Fleisch zu essen geben, 19 nicht nur einen Tag, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang, 20 sondern einen Monat lang, bis ihr's nicht mehr riechen könnt und es euch zum Ekel wird, weil ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist, und weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: Warum sind wir aus Ägypten gegangen?“

 

Dann liess der Herren Wachteln in Mengen vom Himmel auf das Lager fallen. Die jenen, die sammelten und in Übermass assen, wurden infolge Krank und starben. Und so kam, dass der Ort den Namen «der Friedhof der Lust» bekam.

 

Mirjam wird aussätzig

Am Ende der Parasha reden Miriam und Aaron schlecht über Moshe, (Rashi: Sie sprach schlecht über Mose, dass er sich von seiner, seine schwarze Frau Zippora enthaltet und sie nicht mehr in ihrem Zelt besucht), darauf wurde Miriam aussätzig wie Schnee. «So wurde Mirjam sieben Tage abgesondert ausserhalb des Lagers. Und das Volk zog nicht weiter, bis Mirjam wieder aufgenommen wurde. 16 Danach brach das Volk von Hazerot auf und lagerte sich in der Wüste Paran.»

 

"Denn das Gebot ist eine Leuchte und die Weisung ein Licht,
und die Vermahnung ist der Weg des Lebens" (
Sprüche 6:23) 

by Rabbi Shraga Simmons
Die Parsha dieser Woche beginnt damit, dass Gott Aaron, dem Hohepriester (Moses 'Bruder) befiehlt, die Menora jeden Tag in der Stiftshütte anzuzünden. Die sieben Zweige der Menorah sind mit dekorativen Bechern, Knöpfen und Blumen geschmückt - alles aus einem einzigen, massiven Stück Gold.

Aber dann fügt die Tora ein interessantes Detail hinzu: "Wenn Sie die Menora anzünden, achten Sie darauf, dass die [sechs] äusseren Lampen zur Mitte zeigen" (Numeri 8: 2). Was stellen die sechs äusseren Lampen dar und warum müssen sie alle dem siebten Mittelstiel zugewandt sein?

Die Kommentatoren erklären, dass die sechs äußeren Zweige die sechs Wissensbereiche repräsentieren: Medizin, Physik, Mathematik, Kunst, Psychologie und Soziologie. Dies sind wesentliche Bereiche der Wissenschaft. Ohne menschliche Exzellenz in diesen Bereichen hätten wir keine Herztransplantationen, kein Ballett, keinen Lufttransport und auch kein Internet.

Die Tora sagt uns jedoch, dass die Gesellschaft nicht allein auf Wissen beruhen kann. Wenn diese Informationen nicht auf den zentralen Stamm gerichtet sind, der Gott, die Tora und die Spiritualität symbolisiert, ist diese Weisheit umsonst. Oder schlimmer, destruktiv.
weiter lesen: Knowledge and Wisdom, Be'halot'cha (Numbers 8-12), by Rabbi Shraga Simmons

 

Link: Psalm 67 „Gottes Segen über aller Welt“
Der Psalm wurde von König David direkt an die Leviten gegeben, die es täglich vor dem Leuchter der Menora, im Tempel / Bet-Mikdash gesungen haben. Dieser Psalm ist ein wirksame Geben für alle Menschen das ganzen Welt, wird im jüdischen Gebetsbuch mehrmals täglich, auch am Freitagabend dem Sabbat gesungen.

Shabbat Shalom umvorach!
Friedlicher und gesegneter Shabbat!

 

Werden Sie jetzt Mitglied

und profitieren Sie!