Parashat BeShalach  פָּרָשַׁת-בְּשַׁלַּח

Parashat „BeShalach/hatte ziehen lassen“ ist der vierte Parasha/Abschnitt von 2. Buch Mose. Die Parasha beginnt mit 2. Mose, Kapitel 13, Vers 17 und endet im Kapitel 17, Vers 16.

Der Name der Parasha stammt aus dem ersten Vers und Wort:17 „Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, führte sie Gott nicht den Weg durch das Land der Philister, der am nächsten war; denn Gott dachte, es könnte das Volk gereuen, wenn sie Kämpfe vor sich sähen, und sie könnten wieder nach Ägypten umkehren. 18 Darum liess er das Volk einen Umweg machen, den Weg durch die Wüste zum Schilfmeer. Und die Israeliten zogen wohlgeordnet aus Ägyptenland.“

 

Parashat BeSalach wird normalerweise am Schabbat vor oder nach Tu/15 B'Shevat (Tag der Bäume/Natur) gelesen. Weil es als das Lied des Meeres in der Tora gelesen wird, wird es auch "Schabbatgesang" genannt, und in verschiedenen Gemeinden gibt es spezielle Bräuche wie das Lesen des "Liedes des Meeres" mit Melodie, Psalm gesungen und die Nahrung für die Vögel verteilt wird.

Die Poesie ist auch speziell in der Thora-Schriftrolle geschrieben mit Aabsatzt/Leerzeichen oder zwei in zwischen der Zeile geschrieben (siehe Bild).

Das Meer wird mitten durch geteilt, der 'Manna' kommt vom Himmel herunter und Amalek wird besiegt

Die drei vorangegangenen Abschnitte Lesungen erzählten über die faszinierende Geschichte des Exils und die zehn Plagen, welche der Heilige, sei Er gesegnet, über die Ägyptern gebracht hat. Die Parasha BeSalach erzählt von dem Auszug aus Ägypten, der Verfolgung des Pharaos und dem Wunder des Roten Meeres sowie von anderen Ereignissen, die sich in dieser Zeit ereigneten.

Das Wort "Mitzrajim/Ägypten" ist die Pluralform von "Meizar/Enge", was "schmaler Durchgang" bedeutet, so dass man sagen kann, dass es "Strassen" bedeutet wie „Strasse von Gibraltar“
in Psalm 118:5 wird das Wort Meizar als Angst übersetzt: „min haMetzar/In der Angst rief ich den HERRN an“

 

Die Wolken- und Feuersäulen

Das Volk Israel kommt heraus, der Pharao bedauert es.

Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. 22 Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.“

Die Israeliten hatten zwei Möglichkeiten aus Ägypten zu ziehen: eine kurze Reise durch das Land der Philister, oder eine Reise durch die Wüste. Gott führt sie durch Umwege, den Weg durch die Wüste, damit der Weg weniger zugänglich ist und das Volk wegen Kämpfen den Auszug bereut und nicht nach Ägypten umkehren kann.

Mose nahm Josephs Sarg, der seinen Brüdern vor seinem Tod schwor: "Wenn euch Gott heimsuchen wird, so nehmt meine Gebeine mit hinauf von hier“. Und jeder Stamm nahm die Särge ihres Stammesoberhaupts mit und wen sie das Land Israel erreichen, wird jeder Stamm den Sarg in seinem Erbteil begraben.

 

 

Israels Durchzug durchs Schilfmeer

Am dritten Tag ihrer Abreise weist Gott die Israeliten an nach Ägypten umzukehren, um die Ägypter in die Irre zu führen. Dies wird den Pharao dazu bringen zu denken, dass die Israeliten in der Wüste sich verirrt haben. Er wird sie verfolgen, um sie nach Ägypten zurückzubringen und dann wird Gott den Pharao und sein gesamtes Heer rächen.

Als der Pharao feststellt, dass die Israeliten aus Ägypten geflohen sind und nicht zurückkehren wollen, ändert er erneut seine Meinung und er und seine Untertanen fragen sich:
"Warum haben wir das getan und haben Israel ziehen lassen, sodass sie uns nicht mehr dienen?"
Sie jagen die Israeliten und finden sie lagern gegenüber des Meeres.

 

Die Israeliten fürchten sich vor der erwarteten Begegnung.

Die Israeliten sahen die Arme des Pharao herankommen, fürchteten sie sich sehr vor der erwarteten Begegnung. Sie rufen dem Schöpfer der Welt zu und beklagen sich bei Mose: Warum hast du uns aus Ägypten herausgebracht? Gibt es nicht genug Gräber in Ägypten, und warum haben Sie versucht, die Wüste zu unserer Grabstätte zu machen, nachdem wir im Kampf gegen den Pharao gestorben sind? Wir ziehen die Sklaverei in Ägypten dem Tod in der Wüste vor.

Der Schöpfer beruhigt Mose und sagt: „Hab keine Angst! Steh auf und sieh die Erlösung Gottes. Das Volk werden nicht mit den Ägyptern kämpfen müssen, weil Gott für Sie kämpfen wird.“

Gott befiehlt Mose, seine Hand über das Meer zu erheben, und das Wasser teilte sich, damit die Israeliten landeinwärts hinein gingen mitten ins Meer auf dem Trockenen.

 

Dr. Zwi Braun in Zeitlos Aktuell/Seite 179 letzter Absatz zu Parashat Beschalach:

“Raschi, mit dessen Kommentar wir begonnen haben, zitiert des weiteren einen Midrasch:

„Nur einer von fünf verliess Ägypten die andern blieben in Äypten und kamen dort um.“

In der Tat sollte sich das Phänomen, dass nur ein kleiner Teil des Volkes in der Lage war, das Galut/Exil zu verlassen, sich im späteren Verlauf der jüdischen Geschichte wiederholen. Als die Juden in Babylonien vom persischen König die Erlaubnis zur Rückkehr in ihr Land erhielten, machten sich unter Esra und Nechemja 30‘000-40‘000 Juden auf den Weg nach Erez Israel.

Wir leben heute in einer Zeit, die bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts der Chafz Chajim und seine Schüler „Ikweta deMschicha“ die Fussspuren des Maschiach/Erlöser genannt haben, dessen Ankunft sich abzuzeichnen beginnt. 

Wie im Ägypten blieb ein grosser Teil des jüdischen Volkes, sechs Millionen, ein Drittel, in der Finsternis der Schoa/Holocaust zurück. Die Rettenden Gestade der Heimat Erez/Land Israel zu erreichen, war nur wenigen vergönnt.

Doch verfügen heute Am Jisrael und der Staat Israel Gott sei Dank wieder über Waffen. Physische Waffen, denn „man verlässt sich nicht auf ein Wunder“, uns geistige Waffen, die Tora, die ewige, uns von Gott anvertraute Lehre, die uns schützt, wenn auch wir sie bewahren…“

 

Eine dramatische Nacht

Während der ganzen Nacht standen das Lager Israel und das Lager Ägypten nebeneinander, nur eine Wolkensäule trennte sie. Moses lehnt seine Hand auf das Wasser, das Meer ist entzweit und die Israeliten ziehen an Land durch den trockenen Meeresgrund.

Die Ägypter eilen sich den Israeliten nachzujagen und gelangen ins Meer. G'tt brachte einen Schrecken über das ägyptische Heer und brennt die Räder ihrer Karren mit seiner Feuersäule, damit sie sehr schwer Vorwärts kommen. Die Ägypter verstehen, dass G'tt gegen sie kämpft und wollen zurückkehren, aber dann weist G'tt Moshe an, seine Hand wieder auf das Meer zu erheben. „Das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao bis keiner von ihnen übrig blieb.

Die Israeliten, die das Wunder beobachten, das vor ihren Augen geschieht, sind erfüllt von der Ehrfurcht vor Gott und seiner starken Hand. Sie Glaubten an IHN und an Moses der „Knecht“ Gottes.
„So sah Israel die mächtige Hand, mit der der HERR an den Ägyptern gehandelt hatte. Und das Volk fürchtete den HERRN, und sie glaubten ihm und seinem Knecht Mose.“

 

Israels Lobgesang

Moses und die Kinder Israel singen das, was später "das Lied des Meeres" genannt wird. Das Gedicht enthält ein Bekenntnis zu Gott über die Wunder, die er vor ihren Augen vollbracht hat. Es erwähnt die Angst und den Schrecken aller Nationen, die das Wunder zu Ohren kommen hört und spricht von dem verheissenen Land und dem Tempel, der dort gebaut werden sollete.

Auch Mirjam, die Prophetin, sang mit den Frauen Israels mit Trommeln und Tänze mit.

 

Israel in Mara und Elim und das bittere Wasser

Nach drei Tagen in der Wüste, in denen sie kein Wasser fanden, kommen die Israeliten in Mara/Bitter an, wo sie Wasser finden. Aber die Freude ist zu früh: Das Wasser ist bitter und nicht trinkbar. Das Volk beklagt sich bei Moses, er ruft dem Schöpfer der Welt zu, der ihn anweist, eine bestimmte Baumpflanze ins Wasser zu werfen. Der Baum fegt das bittere Wasser und G'tt sagt den Menschen, dass wenn sie es hören, es jede Krankheit von ihnen entfernt.

An ihrer nächsten Station in Elim finden die Israelis zwölf Wasserquellen und siebzig Dattelbäume.

 

Speisung mit Wachteln und Manna

Wieder beklagen sich die Israeliten bei Moshe und Aaron, warum er sie aus Ägypten herausgebracht hat. Nachdem das Brot das sie aus Ägypten auf den Weg mitgenommen haben aufgebracht war. "Wir erinnern uns an die Fleischtöpfe und das Brot das wir in Ägypten in Fülle zu essen hatten, während wir in der Wüste vor Hunger sterben."

Mose antwortet auf die Worte Gottes: "Ich habe die Klagen der Kinder Israel gehört. Am Abend werde ich Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot von Himmel regnen."

Als die Israeliten morgens die Schicht Brot entdecken, fragen sie sich gegenseitig "Man-hu"? "Was ist das?" So bekommt das Brot den Namen: 'Manna'.

Gott hat geboten: Jede Person muss nur für seinen Tagesbedarf sammeln (ein "Omar" ein kleine Menge) und keine für den nächste Tag bewahren. (Einige Leute ignorieren Gottes Worte, und das bewahrte Manna fing Würmer); Am Freitag sollen sie eine doppelte Portionen sammeln, da am Samstag wird keine Manna vom Himmel fallen (auch hier geht eine Gruppe von Menschen am Samstag aus, findet aber nichts auf dem Feld). Bei dieser Gelegenheit befiehlt Gott ihnen, den Sabbat zu halten.

Um an das Wunder zukünftiger Generationen zu erinnern, setzt Gott Aaron in ein Krugvoll Manna vor den HERREN aufzubewahren für die zukünftige Nachkommen/Generation.

(Später würde es im Allerheiligsten im Zelt, danach im Tempel bewahrt zusammen mit der Bundeslade und einer von 13 Thorarollen /fünf Bücher Mose die Mose geschrieben hat. Bei der ersten Verbannung nach dem der Tempel gefallen ist, hat Jeremia die Bundeslade, Manna und Thorarolle mitgenommen und irgendwo versteckt. Sie sind bis heute verschollen geblieben.)

 

Israel in Massa und Meriva und das Wasser aus dem Felsen

In Refidim dürstet das Volk schon wieder nach Wasser, und der Schöpfer der Welt befiehlt Moses, seinen Stab auf den Feuersteinfels zu schlagen, aus dem das Wasser hervorkam. Mose tut dies, und der Ort erhält den Namen "Massa und Meriva/Streit", nachdem die Israeliten sich gestritten und Gott vor Gericht gestellt haben.

 

Der Sieg über die Amalekiter

Als das Volk Israel in Rapidim stationiert war, kamen die Amalekiter und kämpften gegen Israel. Moses befiehlt seinem Jünger Josua, Leute auszusuchen und gegen die Amalekiter zu kämpfen. Er selbst sitzt mit Aaron und Hur zusammen auf dem Gipfel des Hügels, mit Gottes Stab in seiner Hand. Jedes Mal, wenn Mosche seinen Hand mit dem Stab erhebt, gewinnen Israel den Kampf und jedes Mal, wenn er es von Müdigkeit seiner Hand runter legt, gewinnen die Amalekiter die Oberhand. Moshes Hände sind schwer und er sass mit Aaron und Hore auf einem Felsen und stützte seine Hände bis zum Sonnenuntergang bis der Krieg entschieden war.  

G'tt fordert Moses auf, die Geschichte des Amalekiter-Krieges in das Buch zu schreiben, "denn ich will die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel austilgen."

Moshe baut an dieser Stelle einen Altar als Dank für das Wunder des Sieges. Er weist darauf hin, dass Gott auf seinem Stuhl geschworen hat, Ewig/für alle Generationen gegen die Amalekiter zu kämpfen.

 

 

 

Wer waren damals und heute die Amalekiter?

Diese Fragen kann man nicht kurz beantworten, wenn man verstehe, wer der Amalekiter in unserer Welt sind, und was sie ausrichten, können wir sie auch bekämpfen.

Das Böse hat seit Beginn gegen das Jüdische Volk als Vorwand gebraucht, um mehr Macht zu erlangen und sein schlimmes Wesen zu verbreiten. Jede Zerstörung hat mit Judenhass begonnen. Der Höhepunkt war im zweiten Weltkrieg da haben die Deutschen über 6 Millionen Juden ermordet, aber zuletzt sind über 60 Millionen Menschen getötet worden.

 

Amalek war damals ein Volk oder ein Stamm, der in unserer Parasha/Abschnitt erwähnt wird. Sonst gibt es keine Informationen von aussen über sie. Amalek wird in der Bibel als ein skrupelloses Volk beschrieben, das seinen Lebensunterhalt mit Raub und Plünderungen verdiente. In diesem Zusammenhang griff er die Israeliten an, nachdem sie Ägypten verlassen hatten. Amalek hat Israel angegriffen, nicht in offenem Kampf, sondern die letzten, die nicht mitkommen konnten und mühsam vorwärts kamen.

Das Volk der Amalek existierte als Nomadenvolk entlang der Wüste südlich des Toten Meeres bis zur nördlichen Sinai-Halbinsel während ihrer Besiedlung in Eretz Israel bis zur Königsregierungszeit.

Nach der biblisch namensgebenden Überlieferung ist das Volk nach seinem Vater (Amalek), dem Sohn von Eliphas, dem Sohn von Esau mit seiner Geliebten, Timna, benannt.

 

Wie Mose nach dem Krieg mit Amalek erklärte: "Die Hand an den Thron des HERRN!/ein Schwur. Der HERR führt Krieg gegen Amalek von Kind zu Kindeskind." (2. Mose 17:16).

Als Samuel Saul Gottes Befehl gibt alle Amaliker zu töten samt ihrer Tiere und er diesen Befehl nicht ausführen konnte, schwor Gott erneut, dass ER SELBER dem Kampf gegen die Amaliker an allen Epochen und allen Generationen kämpfen wird.

 

In der jüdischen Überlieferung galt das Volk der Amalek als Symbol des Bösen.
Ein Volk der keine Elokim/Gott in sich hatte und fürchtete. Ein Volk dem nichts heilig war, nicht einmal das Menschenleben. Es ist die praktische, sich als moralische Hemmungslosigkeit, als Inhumanität, Menschenquälerei und Mordlust offenbarende Gottlosigkeit, wegen der die Tora Amaleck den ewigen Krieg erklärt. Amalek ist in israelscher Geschichte die Verkörperung der skrupellosen Unmenschlichkeit und als solche unvergänglich.

Das Volk der Amalek wird in der Tora verurteilt, mit ungewöhnlichen Befehl an die Israeliten erteilt, sie alle - einschliesslich ihrer Frauen und Kinder - zu töten und auch ihren Eigentum zu zerstören, um das Böse im Keim zu ersticken.

Amalek und alles, was er repräsentiert, ist der vereidigte Feind des jüdischen Volkes und seiner Mission im Leben. Amalek gilt als Symbol des Antisemitismus und Rassismus in der Menschheit.

In heutigen Zeiten gibt es keine bestimmte Nation, welche Amalekiter sind, aber es ist die böse Macht die sich in allen Ländern nisten kann, die sich auf Menschen aller Völker ausbreitet.

 

Der heutige Amalek:

Die UN-Kundgebung hat einstimmig in eine historische Resolution gebilligt; ein Internationaler Holocaust Gedenktag am 27. Januar.

Unter dem Titel "Der Holocaust Gedenken - Antisemitismus bekämpfen", trafen sich Delegierte aus der ganzen Welt am 27. Januar 2020 in Jerusalem zum 75. Jahrestag der Befreiung des Todeslagers Auschwitz-Birkenau.

Mehr als 45 Präsidenten, Ministerpräsidenten, Könige und Delegierte aus Europa, Nordamerika und Australien nahmen an der Veranstaltung teil. Diese grosse Veranstaltung findet zum fünften Mal statt - und zum ersten Mal in der Hauptstadt Israels in Jerusalem.

Die Redner fünf Weltführer Delegierten sprachen im Forum, das es wichtig wäre sich zusammenzutreffen, um Massnahmen gegen den Antisemitismus und die extremistischen Bedrohungen beschliessen sollte. Heute herrscht leider der Antisemitismus nicht nur in Europäischen Stäten, sondern bedroht selbst Ländern, welche bis jetzt keinen Antisemitismus in ihren Ländern gekannt hat, wie Australien und Neuseeland.

 

 

Der ehemalige Oberrabbiner Israels Rabbi Meir Lau und Vorsitzender des Rates von Yad Vashem, sprach anlässlich des Holocaust-Forums in Jerusalem mit Dutzenden Führungspersönlichkeiten aus der ganzen Welt, einschliesslich jener, die in den letzten Jahren unter starkem Antisemitismus gelitten hatten:

 

Rabinner Meir Lau:"Ich kann es nicht versprechen, dass kein weiterer Holocaust stattfinden wird" und fordere eine Vertiefung der Informationsübertragung zum Thema: "Gedenken an Amalek"


Link: Rabbiner Lau Sprache anlässlich des Holocaus-Forums in Jerusakm 
 auf Englisch

"Fünf Weltführer haben gesprochen, von denen vier die nationalsozialistischen Supermächte repräsentieren - die USA, Russland, England und in gewissem Masse Frankreich. Rabbi Lau sagte: "Ich werde der einzige der zehn Redner sein, der im Holocaust war, der dies als einziger überlebt hat und der Vater und Mutter als kleines Kind verloren hat. Wir haben ein grosses Vermächtnis des Themas von Amalek zu Gedenken und das nie vergessen. Ein Versprechen die Phänomene zu bekämpfen, die eine andere Zerstörung verursachen könnten.

Die Konferenz sei für den Kampf gegen den Antisemitismus ist von entscheidender Bedeutung. "Er soll eine teilweise Antwort auf den Kampf gegen den Antisemitismus geben und ich hoffe, sie werden den Kampf ankurbeln. Wir hören Versprechen und Erklärungen, wollen aber einen Halt und eine Abschreckung – um ein Exempel zu statuieren - dass alle Kräfte gemeinsam gegen diese Phänomene kämpfen werden."

Wir sehen ein Erwachen des Antisemitismus. Früher sahen wir Hakenkreuze mitten in der Nacht in den Gräbern, heute ist es sichtbar, im Sonnenlicht - nicht nur gegenüber Gräbern, sondern gegenüber lebenden Menschen. Selbst an Orten, die in der Vergangenheit keinen Antisemitismus kannten, Australien, das nichts mit dem Krieg in ganz Europa zu tun hatte, den USA, ganz Nord- und Südamerika, ganz zu schweige vom Mittleren Osten.

Ich kann nicht versprechen, dass ein weiterer Holocaust niemals passieren wird, aber wenn es passiert, wird es anders passieren. Die Tatsache, dass es einen jüdischen Staat gibt, der Israels Hasser erschreckt, und die Tatsache, dass das israelische Militär mit den Ergebnissen von Kriegen, die den Feind vollständig besiegen, wird, die Realität auf eine endgültige und klare Weise verändern."

Jahrzehnte nach dem Holocaust wird die Kundgebung zum ersten Mal in Jerusalem stattfinden. Für Rabbiner Lau ist dies keine zufällige Handlung. "Wir sehen Menschen auf der ganzen Welt, die heute mehr als in der Vergangenheit mit dem Holocaust auseinander setzten. Ironischerweise hat gerade die Leugnung des Holocaust das Interesse geweckt. Die Menschen hören die Leugnungen und erfahren immer mehr über die Gräueltaten. "Die Veranstaltung in Jerusalem ist eine enorme Leistung und grosse Aufregung. Ich war vor dem Treffen in Auschwitz, im UN-Plenum und bei der UNESCO in Paris. Wir erreichen jetzt den Zusammenhang, in dem Ort wo alles begann, das Objekt des historischen Gefühls des jüdischen Volkes. "

Sabbat shalom umvorach!

Gesengter Sabbat Frieden und Lieben über alle!

 

EINE WELT DER VERANTWORTUNG /Rabbiner Nachman

Erbauer der Welt,
Verfasser ihrer Geschichte,
schenke mir den Mut,
mich an der Gestaltung der Welt
zu beteiligen,
mitzuwirken
an der Entwicklung ihrer Geschichte-

Wie sehr möchte ich
Teil haben an der
Verantwortung für diese Welt-
für ihr Wohlergehen beten,
für ihre Bedürfnisse Sorge tragen,
ihre Schätze hüten,
an ihrer Vollendung mitarbeiten
AMEN!

 

 

 

Haben Sie es genossen, schicken Sie die Parasha dieser Woche an Ihre Freunde und Bekannten weiter.

Tamara Güller

 

 

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