Parashat Chaje Sarah   פָּרָשַׁת-חַיֵּי-שָׂרָה

 

Der fünfte Parasha/Abschnitt heisst „Chaje Sarah“ was Sarahs Leben bedeutet.

Der Parasha/Abschnitt beginnt mit Sarahs Tod und beschreibt Isaaks Erwachsenenleben bis zum Tode seines Vaters Abraham. Obwohl der Name der Parasha/Abschnitt "Sarahs Leben " heisst, erzählt der Abschnitt vom Tod von Sarah, der ersten Mutter der hebräischen Nation und der Frau unseres Vaters Abraham.

Wie seltsam ist es, einen Abschnitt Namens "Sarahs Leben" zu haben, wo eigentlich viele Todesfälle geschildert werden. Der Parasha/Abschnitt beginnt mit Sarahs Tod und endet mit Abrahams Tod und seiner Beerdigung durch seine Söhne (Isaak und Ismael). Am Ende der Folge wird auch von Ishmaels Tod erzählt.

 

Warum heisst die Parasha "Sarahs Leben", während sie von ihrem Tod erzählt?

Rashi- Rabbiner Shlomo Isaaki geboren 13. Juli 1105, Tot 1040:

Der Ausdruck „Saras Leben“ bringt den wahren Sinn des Lebens zum Ausdruck. Das wirkliche Leben ist ewiglich. Sie enden nicht zum Zeitpunkt des Todes, sondern existieren weiter und kommen in den Nachkommen des Menschen und im weiteren Leben zum Ausdruck. Insofern sind es gerade die Ereignisse nach dem Tod, die auf die Natur des Lebens hinweisen, weil sie die wahre Natur des menschlichen Lebens erklären.

Daher sehen wir in unserer Parasha aus den Ereignissen nach Sarahs Tod, die Ewigkeit ihres Lebens. Wir sehen Rebekka, die Sarahs Weg fortsetzt und stellen fest, dass alle Dinge, die Sarah wichtig waren, in ihrem Sohn Isaak weiter leben. Deshalb heisst die Parasha „Sarahs Leben“, denn genau nach ihrem Tod entdecken wir die Zeitlosigkeit und Rechtschaffenheit ihres Lebens.

 

Die Parascha beginnt mit dem folgenden Satz:
„1 Sara wurde hundertsiebenundzwanzig Jahre alt. So lange lebte Sara. 2 Und Sara starb in Kirjat-Arba – das ist Hebron – im Lande Kanaan.“

 

Sara stirbt. Abraham erwirbt ein Erbbegräbnis (1.Mose 23. 1-20)

Im Alter von 127 Jahren starb Sarah in Kirjat-Arba – das ist Hebron – im Lande Kanaan.

Rashi-: Da die Geschichte ihres Todes unmittelbar nach der Erzählung von Isaaks Opferung erzählt wird, verstehen die Weisen daraus, dass Sarahs als sie hörte, dass ihr geliebter Sohn Isaak zum Altar geführt wurde, stand ihr Herz still. 

Abraham geht von Berg Moriah in Jerusalem nach Hebron zurück, um Sarah zu ehren, zu trauen und an ihrem Begräbnis teilzunehmen. Er kennt die Einzigartigkeit der Machpela Höhle in Hebron.

(Machpela/Multiplikation/Doppelstöckigen-Meara/Hölle. Bekam den Namen, weil es eine Grabstätte und Dachboden hatte).

Trotz der Verheissung, dass das ganze Land seinen Nachkommen gehören würde und die Bereitstellung des hethitischen Volkes an ihn ein Grab kostenlos zu übergeben, verhandelt Abraham mit Efron, dem Sohn Zohars dem Grundbesitzer und erwirbt den Platz für die damalig sehr hohe Summe von vierhundert Schekel.

„Danach begrub Abraham Sara, seine Frau, in der Höhle des Ackers in Machpela östlich von Mamre, das ist Hebron, im Lande Kanaan“

 

 

Brautsuche für Isaak. (24. 1-9)

Abraham schickt seinem treuen ältesten Knecht, um eine Braut für Isaak zu bringen

Sarah ist verstorben, Abraham ist schon alt und Isaak ist noch nicht verheiratet. Abraham schickt seinen ältesten treuen Knecht seines Hauses nach Haran, Abrahams Heimat, wo seine Familie noch lebt, um von dort eine Braut für Isaak zu holen.

Abraham schwört seinem Knecht, dass er seinen Sohn nicht mit den kanaanitischen Bewohnern des Landes heiraten wird. Die Mission ist es, die Braut in das Land Kanaan zu bringen

Der Knecht Fragt: „Wenn das Mädchen mir nicht in dies Land folgen will, soll ich dann deinen Sohn zurückbringen in jenes Land, von dem du ausgezogen bist?“

Abraham antwortet Ihn: Davor hüte dich, dass du meinen Sohn wieder dahin bringst!“ Er drückt sein Vertrauen in den Herrn aus, der ihm bisher geholfen hat und er entlässt den Knecht von dem Eid, wenn die Braut nicht mit ihm nach Kanaan gehen will. „Wenn aber das Mädchen dir nicht folgen will, so bist du dieses Eides ledig. Nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin!“

 

Wunderbare Mission (24, 10-26)

Der Knecht zieht zu seiner Mission auf, begleitet mit zehn Kamelen beladen voller Gütern, Mitgift und Geschenken für die Braut und ihre Familie. Am Abend befindet er sich am Rande der Stadt, in der Nähe des Brunnens. Es war die Zeit da die Frauen pflegten herauszugehen und Wasser zu schöpfen. Der Knecht hofft, dass die beabsichtigte Braut auch zum Brunnen kommt.

Unschlüssig, betet er zu Gott und versucht durch ein vereinbartes Zeichen des Schicksals zu offenbaren: „Wenn nun ein Mädchen kommt, zu dem ich spreche: „Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tränken –, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast“.

Bevor er sein Gebet beendet hatte, bemerkte Er ein schönes und Unbeflecktes Mädchen dem Wasser näherte und schöpfte den Krug mit Wasser.

Der Knecht rennt zu ihr und spricht das Zeichen an: " Lass mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken“. Das Mädchen antwortet ihn: „Trinke, mein Herr!..... Und ich will deinen Kamelen auch schöpfen, bis sie alle genug getrunken haben.“

Der Knecht geht zu dem Mädchen und wirft sie mit wertvollen Schmuck von Abrahams Besitz auf sie. Erst jetzt fragt er nach der Herkunft und sie Antwortet: „Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat“. Auf die Frage, ob es in ihrem Haus einen Platz für ihn gibt, antwortet sie sofort: „Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Raum genug, um zu herbergen“.

Der Knecht verneigte sich und verbeugte sich vor Gott und dankte dem grossen Wunder des Erfolgs des ersten Teils der Mission.

 

Braut und Bräutigam Zusammenführen (24, 27-60)

Als der Knecht betet und Gott für die Ereignisse dankt, rennt schon Rebekka nach Hause und kündigt die Ankunft des wichtigen Gastes an. Laban, Rebekkas Bruder, der es laut dem Schmuck seiner Schwester als Botschafter einer wohlhabenden Familie ansieht, rennt los, um den Besucher zu begrüssen und ihn Nachhause einzuladen. Abraham Knecht kommt im Haus von Betuél und bittet sofort zu den Hausmitgliedern zu setzen, um vom Ziel seiner Mission zu erzählen.

Beim Abendessen weigert er sich etwas in den Mund zu nehmen ehe er seine Pflicht, Abrahams Mission zuallererst auszuführen, kündet. Und so hat er sich vorgestellt:

"Ich bin Abraham Knecht". Er erzählt von Abraham, seiner Familie und seinem grossen Reichtum. Er beschreibt den Verlauf seiner Mission durch seinen Meister, über die Wunder der er auf seinem Weg ereignete. Am Ende bittet er um Rebekkas Hand für Isaak.

Batuel, Rebekkas Vater, und der Laban ihres Bruders geben schnell ihre Zustimmung, indem sie sagen, "Es scheint das es von den HERREN hervorgegangen zu sein". Der Knecht ist wieder begeistert von der einfachen und schnellen Art und Weise, wie seine Mission ausgeführt wird, und erneut bedankt sich bei Gott dafür.

Der Knecht nimmt die kostbaren Geschenke heraus, die er mitgebracht hat und gibt sie der Braut und ihrer Familie. Er will sofort mit ihr ins Land Kanaan gehen. Die Familie bietet Rebekka selbst zu fragen. Rebekka beschliesst, sofort zu gehen und ihre Familie verabschiedet und segnete sie: „Du, unsere Schwester, wachse zu vieltausendmal tausend, und dein Geschlecht besitze die Tore seiner Feinde“.

 

Isaak nimmt Rebekka zu seiner Frau (24, 61-67)

Rebecca begleitet mit ihrer Amme, samt Abrahams Knecht und seinen Leuten machen sich auf den Weg nach Kanaan. Als sie sich dem Ort des Lagers Abrahams nähern, sieht Rebekka Isaak, der ausging, um vor dem Herrn zu beten. Rebecca steigt eilt vom dem Kamel und auf ihre Frage, wer der Mann ist, antwortet der Knecht, dass dies sein Meister Isaak ist. Rebecca bedeckt ihren Kopf mit einem Schal zu Ehren ihres Bräutigam.

Nachdem Isaak den ganzen Vorgang gehört hat, nimmt er Rebecca, seine Braut und bringt sie zum Zelt seiner Mutter. Isaak findet Trost um Tod seiner Mutter in seiner neuen Liebe zu Rebekka.

 

Abrahams zweite Ehe, seine Erbe an Isaak, sein Tod und Begräbnis (25, 1-18)

Nach Sarahs Tod holt Abraham seine Geliebte Ketora zurück. (Rashi-Rabbiner Shlomo Isaaki erklärt dass, Ketura ist die bekanntlich Hagar, die Mutter von Ismael)

„Abraham gab all sein Gut Isaak. 6 Aber den Söhnen, die er von den Nebenfrauen hatte, gab Abraham Geschenke und schickte sie noch zu seinen Lebzeiten fort von seinem Sohn Isaak, nach Osten hin ins Morgenland.“

 

Sie gebärt ihm Kinder, aber er schickt sie alle von Isaak seinem einzigen Sohn fort. Er gibt ihnen Geschenke, während sein grosses Eigentum und alles seine an Isaak vermacht wurden, wie der Heilige sagte: "In Isaak wirst du einen Samen nennen."

Seiner Söhne Isaak und Ismael begruben ihn in der Höhle von Machpela auf Efrons Acker.

In dem letzten Abschnitt der Parasha erzählt die Tora von den Nachkommen Ishmaels und dass er im Alter von 137 Jahren gestorben ist.

 

 

Die Kunst des Verhandelns

Die Parsha dieser Woche lehrt uns wichtige Verhandlungsregeln. Rashi in Kapitel 24 zitiert Rabbi Achas Sprichwort (wörtlich übersetzt): "Die Rede/Gebet der Sönne der Väter vor Gott, ist wunderschön nach dem Gesetz der Söhne." Was bedeutet: Das Gebet des „Knechts“ vor Gott, um den Erfolg seiner Mission, fand doppelt Wertstellung in der Tora, als das Gebet des Vaters Abraham.

 

Der Zweck dieser Aussage ist: zu zeigen, wie sehr sich die Thora in der Geschichte der Knechtsmission ausgeweitet hat und wie viel Aufmerksamkeit jedem gesprochenen Wort und jeder gesprochenen Nuance geschenkt wird.

  • Der Knecht war bei seinen Verhandlungen gut vorbereitet.
  • Bereits in Kapitel 23 sehen wir, wie Abraham mit dem Hethitischen Volk verhandelt.
  • Und in der vorherigen Parasha - wie Abraham mit Gott verhandelt.

 

 

Welche Regeln können aus den Verhandlungstaktiken gelernt werden, die Abraham und sein Knecht geführt haben?

Regel eins:
Im Voraus wissen, was man erhalten/erzielen möchte.

Bei den Verhandlungen zur Rettung Sodoms hatte Abraham kein klares Ziel. Er fing mit fünfzig an, zog nach fünfundvierzig und so weiter, und tatsächlich war Abraham trotz seiner Versuche nicht in der Lage, Lots Männer zu retten.

In den Verhandlungen mit dem Hethitischen Volk ist Abraham ganz klar, er weiss was er will und er führt die Hethitern dazu, ihm seinen Willen zu geben.

 

Die Verhandlungstaktik:
Abraham bittet, dass sie ihm eine Grabstäte geben. Die Hethitern verstehen, dass seine Absicht ist kostenloses Grab ein und sie sagen ihm, bitte wählen Sie, wir erlauben Ihnen, unsere Gräber zu benutzen. Eine wichtige Nuance ist, dass das Wort Grabstäte haben sie weggelassen. Ein Grab kann er Kostenlos erhalten aber nicht eine Grabstäte.

Abraham schärft seinen Willen und zeigt auf eine genaue Stelle, eine Höhle am Rande eines Felds von Efron und offenbart auch seine Zahlungsbereitschaft.

Wahrscheinlich riecht Eferon nach Gewinn und fügt dem Deal (der möglicherweise ein nicht praktikables Feld) kostenlos zu verschenken. Eine bekannte Verhandlungstaktik, um den Preis zu erhöhen.

Abraham betont noch einmal, dass er bereit ist sogar einen absurd hohen Preis zu zahlen.

Eferon versteht gut den Hinweis und hat einen astronomischen Preis verlangt (nach alten Quellen lag das Jahresgehalt des Arbeiters zu dieser Zeit bei 6 Schekel, was 65 Jahren Durchschnittsgehalt entspricht), genau an dem Punkt der Abraham Erzielen wollte.

 

2. Wenn man etwas will/möchte, verhandelt man nicht.
In ernsthaften und wichtigen "Geschäften" wie „Land Kauf in Israel“, gibt es keinen Raum für Verhandlungen wie beim Basar.

Abraham hat den Punkt erreicht, an dem er interessiert war. Es gibt einen Käufer, es gibt einen Verkäufer, es gibt Zeugen und es gibt auch einen - wenn auch sehr hohen - Preis, den Abraham bereit ist und sogar zahlen möchte.

Den Preis interessierte Abraham nicht. Verhandlungen oder günstige Übernahmen würden Abrahams Eigentumsrechte verletzen. Man kann im nachhinein sagen: „Er hat dir einen Gefallen getan, er hat dich billig und zu einem niedrigen Preis verkauft etc.“ Offensichtlich war die Absicht, diese Ansprüche nicht geltend zu machen.

 

Ohne Werbung ist nicht getan

Die Thora hebt die Liste der Güter hervor, die an Abraham übergehen: das Feld, die Höhle, alle Bäume und alles auf dem Feld und die Tatsache, dass alle hethitischen Völker die vor den Toren der Stadt wussten, dass dieses Feld für Generationen ein Grabstäte für Abraham wird.

Selbst als er die Braut für Isaak sucht, weiss Abraham genau, was er will, doch sein Knecht beginnt seine Mission leicht gestottert und drückt Zögern und Unsicherheit am Erfolg der Mission aus. Das Ziel der Mission ist klar. Nicht umsonst endet die vorige Parasha mit der Ankündigung von Rebekkas Geburt. Die Familiennachrichten kamen zu Abraham und Rebekka wurde als die beabsichtigte Braut vorgemerkt. Obwohl dem Knecht befohlen wird, mit sehr wertvollen Geschenken in Abrahams Heimatsland zu gehen und eine Braut zu "suchen", das Wort „Verwandtschaft“  hat eine grundlegende Bedeutung, dem Ort, an dem er geboren wurde, was sein Familienheim bedeutet. Abraham weiss, was er will und ist auch zuversichtlich und überzeugt, dass die Frau es lieben und dem Knecht folgen wird.

 

Ein unsicherer und zweifelhafter Botschafter auf seiner Mission kann scheitern

Der Knecht macht eine Bedingung für die Brautsuche. Die Weisen meinen, es war nicht klug diese Bedingung zu stellen, weil es ein Mädchen kommen könnte das nicht passte, aber für ihn gelingt seine Mission und er empfing die richtige Braut, die auch seine Selbstsicherheit, wegen der Einstimmigkeit mit Abrahams Wunsch, stark erhöhte. Als die Identität des Mädchens klar wird, beugt sich der Knecht vor Gott, um ihm für den Erfolg seiner Mission zu bedanken.

 

Angelegenheiten schnell abschliessen

An diesem Punkt entdeckt man bei dem Knecht seine beste Verhandlungskunst und lehrt uns eine sehr wichtige Regel: Geschäfte machen vor Vergnügen. Zuerst schliesst man das Geschäft und erst danach kommt das Essen. Wenn man zuerst isst, dann fühlt man sich dankbar, möchte zurückgeben und so befindet man sich im Nachteil.

Der Knecht erzählt ihnen die ganze Geschichte, einschliesslich seines Zweifels an dem Wunsch des Mädchens zu kommen und Abrahams Äusserungen, sowie der Tatsache, dass die Hand des Herrn im Voraus die Tür schliesst, dass das Mädchen nicht kommen will.

Elieser schlägt warm auf das Eisen und bittet um eine sofortige Antwort. Tatsächlich antworten Laban und Betuel, dass es von dem HERREN gesteuert ist und es keine andere Wahl gibt.

 

Zeitplan Einhalten

Trotz ihrer umfassenden Zustimmung in der Nacht zuvor, deutet die Thora auf die List und Exklusivität von Laban hin, um sich auf den Versuch die Hochzeit um ein Jahr zu verschieben (ein Zeitraum, der zu diesem Zeitpunkt vielleicht akzeptabel war).

Der Knecht aber erinnert sie fest daran, dass es nicht möglich ist gegen Gottes Willen zu handeln und natürlich Rebekkas Wunsch war ebenfalls so schnell wie möglich zu gehen.

Abrahams Segen für den Erfolg seiner Mission und sein Vertrauen in Gott, auch des Knechtes Gottesvertrauen und natürlich Rebekkas Wunsch all dies trugen zum Erfolg der Mission bei, dass sie so schnell wie möglich abzureisen, trotz Labans Verzögerungstaktik.

 

 

Sabbat shalom umvorach! Gesegneter und friedlicher Sabbat!
Gute Gesundheit, eine erfolgreiche Woche und gutes Gelingen bei allem was wir tun! AMEN! 

 

 

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