6 Parashat Achre Mot     פָּרָשַׁת-אַחֲרֵי-מוֹת

 

Parashat „Achre Mot/Nachdem… verstorben waren“ ist der sechste Parasha/Abschnitt von 3. Buch Mose. Die Parasha beginnt mit 3. Mose, Kapitel 16, Vers 1 und endet im Kapitel 18, Vers 30.

Die Worte mit der die Parasha eröffnen, beziehen sich auf den Vorfall, der sich in Parashat Shmini ereignete, als die zwei Söhne Aarons starben. "1Und der HERR redete mit Mose, nachdem die zwei Söhne Aarons gestorben waren..."
Deshalb heisst das ganze Buch der Gesetze - nach den verstorbenen auch Buch der Heiligen.

 

Der Name der Parasha stammt aus den Wörtern:  1 Und der HERR redete mit Mose, nachdem die zwei Söhne Aarons verstorben waren, als sie vor den HERRN traten, 2 und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum gehe hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe; denn ich erscheine in der Wolke über dem Gnadenstuhl.

 

Dieses Jahr lesen wir Parashat „Achare Mot“ zusammen mit der ihrer folgenden 7ten Parasha „Kedoshim“.
 

7 Parashat Kedoshim -  קְדֹשִׁים  

 

Parashat „Kdoshim/heilig sein“ ist der sechste Parasha/Abschnitt von 3. Buch Mose. Die Parasha beginnt mit 3. Mose, Kapitel 19, Vers 1 und endet im Kapitel 20, Vers 27.

Der Name der Parasha stammt aus den Wörtern:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.

 

Zusammenfassung beider Parasha

 

Der grosse Versöhnungstag

Der Verlauf und die Stärke des jüdischen Volkes sind nicht der Intellekt. So wie der Prozess des Volkes Israel verläuft, ist es die Heiligung der Materien der Welt nach Oben: wie das meist gesagte Gebet:

„Gesegnet sei dein NAME, König der Welt, der uns mit deinen Geboten geheiligt hast und uns geboten auf…"

  • “Das ganze Gebot des seligen Schöpfers besteht darin, uns zu heiligen.
  • Jeder Befehl – Tzav - bedeutet zusammen sein, Freundschaft, Bindung und Verbindung.

 

Der ganze Inhalt der Tora Gottes, ist ein Akt der Heiligkeit, Heiligung der Welt und die der ganzen Menschheit. Daher ist diese Art von Segen, welche unsere Weisen eingeführt haben:

"Asher kideshanu bemitzwotav- der uns mit seinen Geboten geheiligt hat", denn jede Mitzwa - Gebot heiligt uns und uns Gott näher bringt.

 

Versöhnungstag - Jom Kippur

Anschliessend, nachdem Aaron für seine Söhne gebetet hatte, wird Jom Kippur, zum Versöhnungstag und alle Gebote der Tage erklärt.

Jom Kippur ist heute bekannt als Gebetstag in der Synagoge. Dies ist jedoch tatsächlich ein Ersatz für den Dienst des Hohepriesters an Jom Kippur, als der Tempel noch existierte.

Die Parasha beschreibt den Jom Kippur Gottesdienst, bei dem der Hohepriester den heiligsten Ort im Tempel betritt - das Allerheiligste. Dort sühnte er die Sünden Israels, die Sünden seines Hauses und seine eigenen Sünden. Er hat die Sünden symbolisch auf eine Ziege übergeben und sie in die Wüste geschickt.

Achte darauf, um sich mit Gott zu versöhnen, gibt es keine Opfergabe, sondern die innere Arbeit. Jeder von uns in sich selbst. Als der Tempel noch war, konnte nur ein geweihter Priester das Gottes Haus – der Mishkan, seine Familie und das ganze Volk, inklusive der Fremden unter uns, den Versöhnungsakt leiten.

«am zehnten Tage des siebenten Monats sollt ihr euren Leib kasteien und kein Werk tun, weder ein Einheimischer noch ein Fremder unter euch. 30 Denn an diesem Tage geschieht eure Versöhnung, dass ihr gereinigt werdet; von allen euren Sünden werdet ihr gereinigt vor dem HERRN.  31 Darum soll's euch ein grosser Sabbat sein, und ihr sollt euren Leib kasteien. Ein ewiges Recht sei das.   32 Es soll aber solche Versöhnung tun ein Priester, den man geweiht und des Hand man gefüllt hat zum Priester an seines Vaters statt; und er soll die leinenen Kleider antun, die heiligen Kleider, 33 und soll also versöhnen das heiligste Heiligtum und die Hütte» des Stifts und den Altar und die Priester und alles Volk der Gemeinde. 34 Das soll euch ein ewiges Recht sein, das ihr die Kinder Israel versöhnt von allen ihren Sünden, im Jahr einmal. Und Aaron tat, wie der HERR dem Mose geboten hatte.»

 

Gottes Anweisungen und Gebote

Danach kommen direkte Anweisungen vom HERRN, verschiedene Gebote, Rechte und Satzungen, mit der Bemerkung, nicht der Völker Gesetze nachzuahmen, die Übel und Tot bedeuten - Tot als unrein, damit man dadurch Reinheit - was leben bedeutet, erreichen kann.

Die Gebote befassen sich über Schachten, dem Verbot Blut zu trinken / essen, keinen Sex zwischen Verwandten haben und andere Abscheulichkeiten. Die Gebote und Gesetzen sind in dem Buch "Sefer HaKdusha“/„Buch der Heiligkeit" verfasst.

 

 

Nicht jüdische Leser dieser Parasha:

Diese Parasha befasst sich weiterhin mit der Tempel Arbeit, der Opfergabe, den Versöhnung und Reinheit Geboten. Aus den Fragen und Gesprächen habe ich bemerkt; die grösste Verwirrung kommt vom Thema, wie Gottes Absicht im Zusammenhang der Opfergabe, Sünde, Vergebung und Reinheit zu verstehen sind.

Aus Gottes Botschaft an Abraham lernen wir:Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft (Heimatland) und aus deines Vaters Hause;  Link: Abrahams_Berufung

Dass, jeder Mensch ist mit der Erziehung, die er in seiner Kindheit erhalten hat, tief mit dem Vaterhaus verbunden. Das ist der Rucksack, den jede und jeder lebenslang mit sich trägt.

Der HERR gebot Abram, er solle sich aus dieser tiefen Bindung (Vaterland, Heimat, Vaterhaus) lösen und einen völlig anderen Weg einschlagen. Nicht irgendeinen Weg, sondern einen bestimmten Weg mit einer Ziellinie, die der HERR ihm zeigen würde.

Ein Teil dieser Gebote in dieser Parasha bindet auch den Ger/Fremden, wie das Verbot Blut zu essen noch darüber mit Wein zu heiligen. Auch wie man den Akt der Versöhnung mit Gott macht und wie man zu Gott beten soll.

Um zu verstehen was Reinheit und Unreinheit - für nicht jüdische Menschen, die keinen Zugang haben und dadurch auch kein Verständnis für die Grundlage der Tora erhielten, ist sehr hilfreich den folgenden Link in www.yesch.ch unter Magazin Tora zu lesen wie:

 

 

Von der Heiligung des täglichen Lebens Gott nachzumachen – um seinem Antlitz näher zu kommen

Parashat Kedoshim stammt aus der Parasha mit der größten Anzahl von Mitzvot / Gebote zu verschiedenen Themen. Ihr gemeinsamer Nenner ist der Eröffnungsvers der Parasha: "Und der Herr sprach zu Mosche und sagte: Rede zu der ganzen Versammlung der Söhne Israels und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig, der Herr, dein Gott."

Die Parasha dieser Woche heisst "Kedoshim/heilig sein". Von Anfang an lernen wir den Zweck der darin genannten Gesetze: das Volk Israel und jeden Mensch zu heiligen, der Grund ist:

"Denn ich bin heilig, der Herr, dein Gott." Das Gefolge des Königs (des Volkes Israel) imitiert die Wege und Taten des Königs (der Heilige, gesegnet sei Er), und diese Passage wird der gesamten Versammlung von Bnei Israel gesagt - weil auf viele der grundlegenden Mizvot/Gebote darin, hingewiesen wird.

 

Dieser Vers des Midrasch, der dies interpretierte, in Gegenwart der Versammlung in Anwesenheit aller Menschen Israels, gesagt wurde, dass diese Parasha viele Elemente der Thora in sich hat.

Das 5. Mose Buch ist die Grundlage - Verfassung für alle Gesetze, Aufgaben und Ziele der ganzen Menschheit. Gott hat uns beschworen, weder etwas davon weg zulassen noch etwas hinzu zu tun.

Wenn man Gottes Wort, für jeden von uns, ob als Jude oder Volk kennen möchte, findet man die Antwort darauf nur in der Tora - in den 5 Buchern Mose. Allerdingst die Erklärungen und Erläuterungen dazu wurden nur dem jüdischen Volk gegeben, deshalb die Nationen die es aus erster Hand Gottes lernen möchten, können dies nur aus jüdischer Hand erhalten und sich darüber belehren lassen.

 

Jede Nation hat eine Vision, einen Zweck. Und was ist das Ziel des von Gott auserwählten Volkes Israel?

"Sei heilig, denn ich bin heilig, der Herr, dein Gott."
 

Parashat Kedoshim beginnt mit dem Gebot für die Kinder Israels:

"Sei heilig, denn ich bin heilig!" sagt Hashem seinem Volk, dass er von ihnen erwartet, dass sie heilig sind.

Aber was heisst die Heiligung? Was verstehen wir darunter und was bedeutet es, Heilig zu sein?

Es scheint, dass Gott Bnei Israel anvertraut, um seine Mission in der Welt zu erfüllen, und so wie er selbst heilig ist, muss auch sein Volk Israel heilig sein.

Die Parasha lehrt uns über die Wurzel/Basis der Heiligkeit. Wie kann jeder von uns das Licht der Heiligkeit in seinem Leben hinzufügen und somit in die gesamte Gemeinde Israels einschliessen.

Das meiste können sich die Nationen auch als Beispiel nehmen, ausser die Gebote, welche nur für das Volk Israel bestimmt sind, sich damit Gott auf dem einfachen Weg zu nähern, um zu Gottes Zielen in der Zukunft miteingeschlossen zu sein.

 

Was ist Heiligkeit? Was macht einen Menschen zu einem Heiligen? Was wird im Allgemeinen von uns erwartet?

Kedusha wird erstmals in Parashat Bereshit erwähnt, als Hashem den Schabbat heiligt (Genesis 2:3). Das nächste Mal als Heiligkeit erwähnt wurde, ist dies beim brennenden Busch, als Gott Moshe bittet, seine Schuhe auszuziehen, weil der Ort, auf dem er steht, "heiliges Land" ist (Exodus 3:5).

Die Parasha gibt uns keine direkte Antwort auf diese Frage. Anstatt zu definieren, was eine Person und ein Volk heilig macht, listet die Parasha eine lange Liste von Gesetzen und Geboten auf, von denen sich einige auf sozialer Ebene zwischen den Menschen und seinen Mitmenschen beziehen und einige auf die Fragen zwischen Menschen und Gott.

 

Unter den genannten Themen sind die Mitzwa zu Ehre der Eltern, die Einhaltung des Sabbats, das Verbot des Götzendienstes, karitative Geschenken -/ Abgaben für Arme, das Diebstahlverbot, das Lügenverbot, das Verbot des Lohnbruchs, das Fluchverbot, Hass, Racheverbot, Respekt vor den Älteren, Pflicht zum fairen Handel, sowie die Heiligkeit der Familie.

Die Thora hat uns nicht explizit erklärt, wie man heilig werden kann, aber man kann davon ausgehen, dass die Erfüllung dieser Gebote dafür Sorge trägt, zu einer heiligeren Person zu werden und sich den Dimensionen Gottes zu nähern. So wie Gott Heilig ist, so wird der Mensch durch Erfüllung der Gebote ein Stück Geistigkeit erhalten und Gottes Ebenbild aneignen.

 

Die Gebote und deren Gesetze in Kürze:

 

Die folgenden Mitzvot / Gebote bindet alle Menschen und Völker, die Gott näherkommen wollen und Gottes Gebote halten möchten, um sich zu heiligen.

 

  • Ehre Vater und Mutter
    Das heisst, nicht an einem höheren Ort der Eltern zu sitzen und ihren Worten nicht zu widersprechen. Eine sehr wichtige Erziehung in Fragen innerhalb der Familie.

 

  • Das Verbot, sich dem Götzendienst zuzuwenden und Götzendienst zu leisten
    nicht einmal den Fehler zu begehen, sich in Gedanken ein Bild von Gott zu machen, wie:
    ein Gott in Gestalt von Menschen oder Tieren, auch keine Statue zu bilden.
    4 Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen; denn ich bin der HERR, euer Gott.

     
  • Schweres Verbot – Menschen, Kinder an den Molech zu opfern
    Achte: Wenn Gott es uns verbietet und in einer Parasha wo er von uns sagt, wir sollen dem Beispiel von ihm folgen und dadurch heilig werden - wie ER es ist. Es ist nicht denkbar, dass Gott selbst als Beispiel voran geht, das macht was er verbietet, so wie es damals die ersten Christen erzählt haben. Das Verbot sich kein Bild (in Gedanken) von Gott zu machen, so wird HaShem weder als Gestalt als Mensch auf die Erde kommt noch als Opfergabe das Leben nehmen.

 

 

Weitre Gebote

Und der HERR redete mit Mose und sprach: 

Sage den Kindern Israel: Welcher unter den Kindern Israel oder ein Fremdling, der in Israel wohnt, eines seiner Kinder dem Molech gibt, der soll des Todes sterben; das Volk im Lande soll ihn steinigen. Und ich will mein Antlitz setzen wider solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten, das er dem Molech eines seiner Kinder gegeben und mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entheiligt hat. Und wo das Volk im Lande durch die Finger sehen würde dem Menschen, der eines seiner Kinder dem Molech gegeben hat, dass es ihn nicht tötet, so will doch ich mein Antlitz wider denselben Menschen setzen und wider sein Geschlecht und will ihn und alle, die mit ihm mit dem Molech Abgötterei getrieben haben, aus ihrem Volke ausrotten

 

Mitzvot zwischen den Menschen und seinen Mitmenschen Verbot von Diebstahl, Ausschweifung, Meineid, Einbehaltung vom Lohn.
 

  • "Ein Blinder kann kein Hindernis darstellen" - eine Person, welcher "blind" ist -, ein bestimmtes Thema nicht versteht, sollte ihm keinen Rat geben, der für ihn unfair und nützlich ist. Obwohl die Leute nicht wissen, was im Herzen des Beraters ist, kann er ihnen ausweichen und sagen, dass er es zum besseren gedacht hat und deshalb fährt der Vers fort und warnt: "Und Angst vor deinem G-tt" - G-tt kennt und erkennt eure Gedanken.
  • Im Allgemeinen: "Du sollst deinen Bruder nicht in deinem Herzen hassen." Und wenn nötig - "Beweise deinen Kollegen", versuche aber, sein Gesicht in der Öffentlichkeit nicht aufzuhellen. "Du sollst nicht mit deinem Volk plaudern" - ein Verbot gegen Verleumdung. "Steh nicht auf das Blut deines Nächsten" - steh nicht daneben und sieh den Tod deines Freundes, solange du ihn retten kannst.
     
  • Keine Rache nehmen: Wenn ein Freund um einen Gefallen bittet, beginne nicht, Konten aus der Vergangenheit zu erstellen und leer zurückkehren, wie er es getan hat. Darüber hinaus "nicht drehen" - halten Sie ihn nicht Feindschaft vor und hassen und verherrlichen Sie ihn nicht mit Ihrem ganzen Herzen.
     
  • Sonderbestellungen für Kaufleute und Ladenbesitzer - "Verursachen Sie in der Studie keine Ungerechtigkeiten, kein Gewicht und keine Kette."

Wie wir gesagt haben, gibt es in dieser Parasha viele Dinge der Thora, und daher wird darin das Gebot "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" erwähnt, wie Rabbi Akiva sagte: "Dies ist eine grosse Grundregel in der Thora."

 

 

Die folgende Mitzvot / Gebote binden nur das Volk Israel,
die anderen Völker sind davon befreit und es ist ihnen sogar verboten sie zu halten.

 

Mitzvot die mit dem Land Israel gebunden sind:

 

  • Geschenke für Arme: Während der Ernte muss ein "kleines Stück Land" übrig bleiben - am Rand des Feldes, für die Armen. Manchmal, wenn ein oder zwei Haferfrüchte geerntet werden, wird das Laktat nicht aufgenommen und zusammengesammelt, ebenso wie einzelne Trauben, die im Weinberg herabgefallen sind (Detail) – all dies gehört den Armen.
     
  • Orla - Junge und neue Pflanzen: Drei Jahre nach der Baumpflanzung ist es verboten, dessen Früchte zu essen und zu geniessen
     
  • Neta Rehavi; Im vierten Jahr ist die Frucht heilig. Und während der Zeit des Tempels wurden die Früchte nach Jerusalem zum Tempel gebracht und dort verzehrt.
     
  • Die Passage endet mit dem Gebot: "Du sollst nicht in den Gesetzen der Nationen wandeln" - dadurch - "und du wirst für mich heilig sein, und ich werde dich von den Nationen trennen, um meine zu sein."

    Viele Gebote stammen von diesem Gesetz ab, sich von den Nationen abzusondern. Die Gebote bewahrte das Volk in der Zeit der Diaspora - wir sehen, wenn das Volk es befolgt hat, es von oben geschützt wurde. In allen Zeiten, wo das Volk wollte, so zu sein wie alle, wurde es von aussen gezwungen, im Denken umzukehren.

 

Sabbat shalom umvorach!

Gesengter Sabbat Frieden und Lieben über alle!

 

Gebet des Volkes für seinen König/Psalm 20

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen.
2 Der HERR erhöre dich in der Not,
der Name des Gottes Jakobs schütze dich!
3 Er sende dir Hilfe vom Heiligtum und stärke dich aus Zion!
4 Er gedenke all deiner Speisopfer,
und dein Brandopfer sei ihm angenehm! Sela.
5 Er gebe dir, was dein Herz begehrt,
und erfülle alles, was du dir vornimmst!
6 Dann wollen wir jubeln, weil er dir hilft; /
im Namen unsres Gottes erheben wir das Banner.
Der HERR gewähre dir alle deine Bitten!
7 Nun weiß ich, dass der HERR seinem Gesalbten hilft /
und ihn erhört von seinem heiligen Himmel,
seine rechte Hand hilft mit Macht.
8 Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse;
wir aber denken an den Namen des HERRN, unsres Gottes.
9 Sie sind niedergestürzt und gefallen, wir aber stehen aufgerichtet.
10 Hilf, HERR! Der König erhöre uns, wenn wir rufen.

 

 

Geschichte – Der Kampf zwischen zwei Handlungsweisen

Eines Abends erzählte ein alter Mann seinem Enkel von dem Kampf innerhalb der Menschen.

Der alte Mann sagte: Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei in uns lebenden Wölfen.

Ein Wolf ist wütend, eifersüchtig, arrogant, beleidigend, kritisch und feige.

Der zweite Wolf sucht nach Frieden und Gutem, mit Hoffnung, Weitblick und Glauben, grosszügig, mitfühlend und bescheiden. "

Der Enkel schwieg und dachte eine Weile über die Worte seines Grossvaters nach.

"Welcher Wolf gewinnt normalerweise?" Fragte er den alten Mann.

Der weise Grossvater antwortete: "Der Wolf, den Sie füttern."

 

 

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Tamara Güller

 

 

 

 

 

 

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