Parashat Tzave  פָּרָשַׁת-תְּצַוֶּה 

Parashat „Tetzave/Gebiete“ ist der achte Parasha/Abschnitt von 2. Buch Mose. Die Parasha beginnt mit 2. Mose, Kapitel 27, Vers 20 und endet im Kapitel 30, Vers 10.

Der Name der Parasha stammt aus dem ersten Vers und Wort: 20 „Gebiete den Israeliten, dass sie zu dir bringen das allerreinste Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter, dass man eine Lampe aufsetzen kann, die ständig brennt. 21 In der Stiftshütte, außen vor dem Vorhang, der vor der Lade mit dem Gesetz hängt, sollen Aaron und seine Söhne den Leuchter zurichten, dass er brenne vom Abend bis zum Morgen vor dem HERRN. Das soll eine ewige Ordnung sein für ihre Nachkommen bei den Israeliten..“

 

Die Parasha setzt die vorherige Parasha/Lesung „Truma/Spende“ fort, mit Anweisungen zur Errichtung des Tabernakels. Die Parashat Tzave- wird normalerweise vor Purim gelesen.

In der vorherigen Parasha haben wir über das göttliche Gebot für die Vorbereitung des Mischkan/Wohnung/ Tabernakel gelesen - den heiligen Tempel, der mit dem Volk Israel während seiner Wanderungen in der Wüste umherwandern wird. Im Fall Parashat Tzuve legt G-tt Moshe verschiedene Befehle bezüglich des Baus und der Errichtung des Tabernakels fest.

Die Parasha/Abschnitt beginnt mit einem Appell an Moshe, "und Sie werden die Kinder Israel gebieten", ohne Moses Namen zu erwähnen, und dies ist die einzige Parasha im ganzen Pentateuch (zweite – fünfte Mose), in der Moses Name nicht erwähnt wird. Die traditionelle Gelehrte bringen Mose Bitte sein Name aus dem Buch zu tilgen, welche nach der Sünde des „Goldenen Kalb“ in der nächsten Parasha auftaucht in Verbindung.
2. Mose 32/ 32 „Vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn nicht, dann tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast“

 

Das Öl für den Leuchter

Jede Nacht zündet Aaron die Lampe mit Olivenöl an. Die Lampe wird am Morgen nach Westen leuchten.

Die Kleidung der Priester

Gott befiehlt Moses, dass Aaron und seine Söhne - Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar- und Nachkommen als Priester in der Stiftshütte dienen werden. Handwerker stellen spezielle Kleidung her, welche sie während der Arbeit im Tabernakel tragen können. Aaron, der als Hohepriester dienen wird, werden acht Kleider hergestellt, während seine Söhne nur je vier Kleider haben werden.

 

Für Aaron der als Hohepriester fungieren wird, bereiten die Künstler die folgenden speziellen Kleidungsstücke vor:

Priesterschurz/Weste: Ein Kleidungsstück besteht aus einem Schurze von der Brust bis auf die Fersen. Auf den Schultern der Weste werden zwei Steine darauf die Namen der Stämme Israel befestigt sind.

Die Brusttasche: Es ist ein gewebtes Tuch mit zwölf Edelsteinen, auf jedem Stein ist der Name des Stammes Israel eingraviert.

Das Obergewand: Unter der Weste trägt der Priester den Mantel, in dem beim Gehen und Bewegen Glocken und Granaten erklingen.

Stirnblatt: Der Hohepriester wird ein Stirnblatt auf seiner Stirn tragen, mit einem goldenen Band darauf wird der Aufschrift "Heilig dem HERRN" eingesiegelt.

Untergewand und Kopfbund und ein gewebten Gürtel aus feinem Leinen soll für ihn gemacht werden.

 

 

Und die folgenden Kleider werden die Künstler auch für Aarons Söhne vorbereitet:

Baumwolle Untergewänder – ein Robe, die sie als Unterhemd tragen soll;

Hohe Mützen – aus ein Stoffstreifen, der sich um die Köpfe der Priester gewickelt wird.
(Der Hohepriester trug ihn auf etwas andere Weise auf dem Kopf);

Gürtel - ein gewebter Gürtel aus verschiedenen Komponenten, den die Priester um ihren Körper gebunden hatten.

Beinkleider/Hosen-  die bis zu den Knien reichen.

 

 

Weihe der Priester und des Altars

Moses wird die Priester bei einer siebentägigen Zeremonie einweihen. Bei der Einweihungszeremonie sollen die Priester sich waschen, anziehen, Opfergaben auf dem Altar opfern, verschiedene Einweihungen auf dem Altar und  Öl auf sie giessen ("das Öl der Salbung") während sie ihre speziellen Priestergewänder tragen.

Auch in Zukunft, nach Aharons Tod, muss der Hohepriester seine Position besetzen, um sieben Tage nach seiner Ernennung zum Hohen Amt zu dienen.

Sieben Tage lang werden Opfer auf dem Altar gebracht und gesalbt. Wenn diese Handlungen vorbei sind, und das Heiligtum geheiligt wird versprach Gott Mose, würde Gott seiner Herrlichkeit in der Stiftshütte wohnen und von dort mit Mose sprechen und ihm die Anweisungen geben.
„Dass sie erkennen sollen, ich sei der HERR, ihr Gott, der sie aus Ägyptenland führte, damit ich unter ihnen wohne, ich, der HERR, ihr Gott.

 

Der Räucheraltar

Ein weiterer Gegenstand, der in der Stiftshütte errichtet werden soll, ist der Weihrauchaltar: Es ist vergoldet, zwei Ringe werden zur Beförderung dort angebracht, und der Priester wird das Räucherwerk zweimal "täglich" räuchern (die genauen Angaben werden in der Tora in einem anderen Abschnitt beschrieben).

 

Rabbi Leiblele Eiger von Lublin schlägt in seinem Kommentar „Torat Emet“ die Brücke vom Anfang zum Schluss des Wochenabschnitts. Dieser beginnt mit der Mizva der Menora und endet mit der Mitzva des Räucheraltars.

So waren auch im Mischkan und Tempel das Entzünden der Lichter und das Darbringen des Räucherwerks Beginn und Abschluss aller gottesdienstlichen Handlungen.

Rabbi Leibele Eiger zitiert einen Satz aus Mishle/Spruche: „Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz… (27.9) So soll auch der Mensch seinen täglichen Dienst vor Gott freudigen Herzens vom Morgen bis zum Abend verrichten!

 

Der Weihrauch:

Der Talmud beschreibt, dass als der Weihrauch auf dem Altar in Jerusalem verbrannt wurde, sein Duft bis in die Stadt Jericho reichte und die Ziegen zum Niesen brachte. Der wundervolle Geruch hätte Jericho-Frauen erspart sich zu parfümieren.

 

Die Anleitung zur Vorbereitung und Nutzung des Weihrauchs finden wir in 2. Mose 30/34:

Und der HERR sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei: Balsam, Stakte, Galbanum und reinen Weihrauch, vom einen so viel wie vom andern, 35 und mache Räucherwerk daraus, gemengt nach der Kunst des Salbenbereiters, gesalzen, rein, zum heiligen Gebrauch. 36 Und du sollst es zu Pulver stoßen und sollst etwas davon vor die Lade mit dem Gesetz in der Stiftshütte bringen, wo ich dir begegnen werde. Es soll euch ein Hochheiliges sein. 37 Aber solches Räucherwerk sollt ihr für euch in der gleichen Mischung nicht herstellen, sondern es soll dir als dem HERRN geheiligt gelten. 38 Wer es macht, damit er sich an dem Geruch erfreue, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk.

 

Die Zubereitung des Weihrauchs wurde einmal im Jahr durch Zusammenpressen der Komponenten hergestellt. Zum Zeitpunkt des mörsern spricht der Priester, wärmend er den Weihrauch zusammendrückt, „Fest/Gut zerdrücken“.
Gemäss der jüdischen Tradition, das Sprechen/Musik während der Herstellung von Parfüm, den Geruch intensiviert und verfeinert. Hingegen beim Wein herstellen ist Musik oder Lärm eher die Qualität des Weins mindert.

Die Herstellung des Weihrauchs erforderte besondere Kunst, hauptsächlich aufgrund der Kombination einer Raucherzeugungsanlage, die, wie erwähnt, den Rauch wie ein grade Line hinauf erhob. Der Talmud erzählt von der Familie Avtins, die als einzige Familie wusste, wie man Weihrauch herstellt - und ihn mit Eifer geheim hielt.

Wie bei den anderen Werken des Mischkan und des Tempels fand eine Lotterie unter den Priestern statt, die den Weihrauch verbrennen durften. Aber an der Lotterie zur Erhöhung des Weihrauchs konnten nur diejenigen teilnehmen, die noch nicht zum Weihrauch erhoben worden waren, da dieser Segen ein Zeichen für Reichtum war.

Der Priester, der die Lotterie gewann, nahm eine halbe Portion (talmudisches Mass, ungefähr 285 Gramm) Weihrauch in das Gefäss, das er in ein anderes Gefäss gab und mit einem Stück Stoff bedeckte. Mit dem Weihrauch und einem Haufen brennender Kohlen kam der Priester zum Altar, stapelte die Kohle darauf und streute sorgfältig den Weihrauch, damit er nicht verbrennt. Als der Weihrauch die Tempelhalle füllte, verbeugte sich der Priester und drehte sich um, um zu gehen.

Dies ist die Phase, in der sich der Duft von Weihrauch in und ausserhalb der Stadt ausbreitete. Trotz des Schlachtens und Opferns der vielen Tiere im Tempel, der Geruch, welcher daraus entstand, war eher eine Parfümerie als einen Schlachthof.

Ein besonderer Weiherauch wurde an Jom Kippur genutzt. Dann betrat der Hohepriester den heiligsten Ort, den Innenraum des Tempels - das "Allerheiligste" - und goss eine doppelte Menge Weihrauch hinein.

 

 

Während der Wanderungen der Israeliten in der Wüste war der Weihrauch Teil zweier tragischer Ereignisse.
Das erste war, als Nadav und Avihu, Aarons Söhne, die Stiftshütte betraten und dort ohne Gottes Befehl Weihrauch aufstellten. Zur Strafe starben sie in einem Feuer, das vom Himmel kam.

Im Fall Korach bot Moshe, nachdem sich eine Gruppe von Menschen über die Führung von Moshe und Aaron beschwert hatte, ihnen an, selbst Weihrauch zu räuchern. Wieder kam Feuer und brannte alle zu Tode.

Dies erzeugte ein falsches Bild über den Weihrauch als eine tödliche Sache, aber bald danach erkannten sie bei richtiger Verwendung des Weihrauchs kann es Leben retten.

 

Es war, als eine Epidemie in den Menschen tobte. Aharon, der Priester, brannte auf Anweisung Moses Weihrauch auf dem Altar und rannte damit ins Volkslager. Als Aaron mit dem Weihrauch das Lager betrat, hörte die Pest auf. Dann verstanden alle, dass Weihrauch der Welt einen Segen bringt, wenn er nur gemäss den Anweisungen Gottes richtig verwendet wird.

Der heilige Zohar erzählt die Geschichte einer Stadt, in der eine Epidemie ausbrach, und Rabbiner Acha sandte mehrmals Minjan/10 Personen (Minimum Zahl) Tora-schüler, das Weihrauchgebet in den vier Ecken der Stadt zu lesen, und die Epidemie hörte auf.

 

 

Weiherauchgebet in Zusammenhang die heutige Epidemie

Die Korona Epidemie brach erstmals in China aus. Vor eine Woche hatte ein Vertreter der chinesische Regierung die israelische Regierung für ihr Hilfe und Unterstützung bedankt, sowie auch der israelische Oberrabbinat in Israel für die öffentlichen Gebete die man in Jerusalem gemacht hat.

Was die Nationen nicht wissen, dass es das jüdische Volk Psalm 91 und zusätzlich täglich mehrmals, bei Gott betet, das ER das „Jahr“ segnet, die ganze Welt vor allem Bösen schützt und Hoffnung und Frieden über alle bringt.

 „Segne uns unser Gott und erfühle die ganze Welt mit deiner Güte und fühle unsere Hände mit Segen und Reichtum. Rette die ganze Welt vor allem Bösen und allen Arten von Katastrophen, allen Arten von Unglück, Tragödien und Epidemien und gebe uns ein gutes Jahr, voller Hoffnung und Frieden.“

 

Das jüdische Gebet

Das jüdische Gebet teilt sich in persönlicher Opfergabe und das Weiherauchgebet.

Laut der Tora und den Erfahrungen des Volkes Israel, kann das Weiherauchgebet Epidemien stoppen. Aber es muss genau befolgt werden, sonst auch wenn man es eifrig noch besser machen will kann es „Gott bewahre“ Unglück bringen, wie es den Söhne von Aron „Nadav und Avihu“ geschehen ist.

Das Opfergabengebet und Weiherauchgebet sowie die Thoralesungen, sind strenge Arbeit und nur für das Jüdische-, als Priestervolk erlaubt und verlangt. Man muss es lernen und streng nach Anweisung beten, sonst „Gott bewahre“ kann es das Gegenteil bewirken.

Ehemaliger Oberrabbiner Jona Metzger teilte mit: Leute die auch ein wirksames Gebet beten möchten, können Psalme für sich leise mit Lippenbewegung lesen, wie Psalm 91.
Meine persönliche Empfehlung ist Psalm 67- da es Universal und sehr wirksamer Psalm der mit seiner Stärke der aaronitischen/priesterlichen Gebet gleicht.

Link: Psalm 67: Gottes Segen ¨ber aller Welt

 

Was für weitere ratsame Massnahmen gibt es?

Im Judentum gibt es noch mehrere Massnahmen, welche die Ansteckungsgefahr niedrig halten können, wie Handwaschen (Netilat-Jadajim). Netila wird gemacht sofort beim Aufstehen, vor dem Essen, nach den Toiletten und jeweils wenn man von aussen nachhause zurückkommt.

 

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, doch wenn jeder die Ratschläge von Experten zu Herzen nimmt kann vielleicht noch eine weitaus grössere Pandemie entgegen gewirkt werden.

Panik ist nicht angebracht aber jeder hat die Verantwortung sich an die Ratschläge der Virusexperten zu halten, um so einer Ausbreitung entgegen zu kommen.

 

Hände waschen sollte genau nach Anweisung der Ärzte das chirurgische Händewaschen erfolgen
Erst beide Hände unter kaltem Wasser danach einseifen rechte Innenfläche .Zwischen den Fingern und auch die unteren Hände. Den Wasserhahn nicht mit Hände schliessen sondern mit Ellenbogen oder Tuch welches dafür vorgesehen ist. Die weiteren Menschensammlungen meiden bis sich die Situation beruhigt.

 

Wirksame unterstützende natürliche Mittel gegen Erkältung und Grippe:

Beim Yeschvital-Onlineshop gibt es natürliche und Wirksame Produkte aus 100% Organische Gräsern, sehr gute Wahl um sich zu schützen.
Wegen der Epidemie Gefahr starten wir erneut Aktion bis 15. März 2020 mit Produkte von HERBES OF KEDEM & SABONETO für Vorbeugung oder Selbstbehandlung. (Solange Vorrat reicht) wie:

Ein Geschenk an qualitativer und gesunder Natürlichkeit und Sauberkeit

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TOTES-MEER SCHLAMMSEIFE IN MELISSA DUFT

 

Olivenöl und Strohblumenextrakt für äusserliche Behandlung und zum Einnehmen wirkt entzündungshemmend, stellt Gefässe, Gewebe und Hautzellen wieder her.
 

Leistungsstarke antiseptisch Lösung, empfohlen bei häufiger Angina die Streptokokken im Hals zu bekämpfen. Auch sehr nützlich gegen Harnwegsinfektionen und Lungenentzündungen.
 

Sabbat shalom umvorach!

Gesengter Sabbat, Gesundheit Frieden und Liebe über alle!

 

UNTER GOTTES SCHUTZ/Psalm 91

1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, 

2 der spricht zu dem HERRN: / Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. 

3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest. 

4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, 

5 dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht, vor dem Pfeil, der des Tages fliegt, 

6 vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt. 

7 Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite / und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. 

8 Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen und schauen, wie den Frevlern vergolten wird. 

9 Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht. 

10 Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen. 

11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, 

12 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. 

13 Über Löwen und Ottern wirst du gehen und junge Löwen und Drachen niedertreten. 

14 »Er liebt mich, darum will ich ihn erretten; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen. 

15 Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; / ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen. 

16 Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.«
 

AMEN!
 

 

 

 

Haben Sie es genossen, dann schicken Sie die Parasha dieser Woche an Ihre Freunde und Bekannten weiter.

Tamara Güller

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