Parashat Behar - פָּרָשַׁת-בְּהַר

Parashat „Behar/auf dem Berge Sinai ist der neunte Parasha/Abschnitt von 3. Buch Mose. Die Parasha beginnt mit 3. Mose, Kapitel 25, Vers 1 und endet im Kapitel 26, Vers 2.

 

Dieses Jahr lesen wir Parashat „Behar/auf dem Berge zusammen mit der ihr folgenden 10ten Parasha „Bechukkotaj“

 

Der Name der Parasha stammt aus den Wörtern: 1 Und der HERR gebot dem Mose auf dem Berge Sinai folgendes: 2 »Teile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land dem HERRN einen Sabbat halten. 3 Sechs Jahre sollst du dein Feld bestellen und sechs Jahre deinen Weinberg beschneiden und den Ertrag des Landes einbringen; 4 aber im siebten Jahre soll das Land einen Sabbat der Ruhe haben, eine dem HERRN geweihte Ruhezeit“

 

Zur Erinnerung: Die Israeliten sind immer noch in der Wüste und hatten ihr Lager am Fuss des Berges Sinai, auf dem Weg zu ihrem Einzug in das Land Israel errichtet.

 

Nachdem in der Parashat „Kedoshim“ befohlen worden war, die persönliche jüdische Heiligkeit zu bewahren, und später in Parashat Emor den Kohanim / Priester befohlen wurde, ihre übermässige Heiligkeit zu bewahren, kam der Parashat Behar und kümmerte sich um die Heiligkeit des Landes Israel.

 

Wie der Lubavitscher Rebbe erklärte:

Das Hauptthema der Parasha ist der Glaube an die göttliche Vorsehung. Gerade wegen der besonderen Heiligkeit des Landes Israel, lernen wir eine Lektion in dem der Glaube in jedem von uns ist.

 

Für nicht Juden / Noachiden, die aus der Parasha ihre Lehre ziehen möchten, der grösste Teil der Parasha bespricht über die Gebote für das Volk Israel, welche im Land Israel gehalten müssen, sowie auch über die nicht jüdische Einwohner, Sklaven, und Gerim im Land Israel über ihrer Rechte und Pflichten wird ebenfalls gesprochen.


Wenn das Volk und das Land Israel nach Gottes Willen und Geboten geführt wird, es versteht und dies akzeptiert, ist die Lehre über den Glauben für alle Nationen gleich und dazu geeignet, für jeden Gläubigen Menschen auf der Welt zu bestehen.

 

Eine eigene Bemerkung passend zu unserer Zeit:

Eine der Zielaufgaben der christlichen Nationen ist es, dem Volk Israel die Gebote der Parasha zu ermöglichen und zu gewährleisten, wie z.B. das Land nur in jüdische Hand zurück zu geben und politisch aktiv sein, dass, nach Gottes Willen, niemand , ausser dem Volk Israel, auf das Land Recht erheben kann.
T. Güller


 

Shmita Jahr

Shmita - lishmot bedeutet: erlassen, loslassen, fallenlassen, verlassen, einstellen und ein Sabbatjahr.

Die Parasha beginnt mit dem Shmita Gebot / Sabbatjahr Gebot: "und im siebten Jahr wird der Sabbat des Sabbats für das Land sein"

 

Die Shmita Mitzwa

Die Parasha beginnt mit einer nationalen und sozialen Mitzwa - der Mitzwa von Shemita. Alle sieben Jahre müssen alle Landbesitzer, die jüdischen Bauern im Land Israel, ihre Arbeit im Land einstellen und sich ausruhen! Sie müssen ihre Felder und Obstgärten verlassen!

 

Es ist verboten, Weinreben, Bäume zu pflanzen, zu pflegen und zu ernten. Jeder kann kommen und am Ort essen so viel er mag, sammeln, und mitnehmen ist es für sie auch verboten als wäre es seine eigene Ernte. Abgesehen von dem göttlichen Befehl, ist der Grund dafür, dass, wenn jemand etwas fallen lässt, es so ist, als ob man sagt: Es ist nicht meines! Folgendes: worum es hier geht, dieses Gefühl des "Nicht-Meines" zu verinnerlichen.

 

Warum soll das Shmita Gebot bei Eingang ins Land Israel sofort gemacht werden?

Es gibt mehrere Gründe für diese Mitzwa, Gebot.

Erstens es wird in der Tora mehrere Male erwähnt, dass das Land Israel nicht wie alle Länder ist, das ganze Land gehört Gott alleine, und seine Augen richtet sich stehts darauf. Dazu nur das Volk Israel hat das Recht darin zu wohnen, wenn das Volk nicht im Lande ist, wird es verlassen, zu einem Sumpf und Öde.

Zweiten wird durch die Nutzung der Erde das Land des Heiligen Landes auch alle sieben Jahre ausruhen, (wie der Shabbat).

Drittens, der Stopp das Land zu bestellen erinnert uns daran, wer die Erde geschaffen hat und wem sie gehört. Im Wissen und Erkennen die Erde gehört Gott, versteht der Mensch, dass nicht alles auf der Welt sich unter seiner Kontrolle befindet und dass der Mensch nicht der Eigentümer des Landes ist.

 

Gott hat uns geboten, am siebten Tag zu ruhen / den Shabbat zu halten, wie wir im Kiddusch / Wein-Segen-Heiligung am Shabbat sagen, "eine Erinnerung an „Maase Bereshit / Schöpfungsakt".
Wir werden jede Woche erneut an die Schöpfung denken und daran, wer die Welt erschaffen hat.

Aus dem gleichen Grund befahl uns der Schöpfer, sofort nach unserem Eintritt in das Heilige Land, das Land ruhen zu lassen. Um den Nationen der Welt zu zeigen, dass er der Patron des Landes Israel ist und dass er jeden Tag den Schöpfungsakt erneuert. Sobald das Volk Israel das Land betritt, wird uns geboten, das Gebot der Shmita zu befolgen, damit allen klar ist, wer der Gott, der Herr des Landes ist.

 

20 Und wenn ihr sagt: Was sollen wir essen im siebenten Jahr?
Denn wenn wir nicht säen, so sammeln wir auch keinen Ertrag ein! 21 Da will ich meinem Segen über euch im sechsten Jahr gebieten, dass er Ertrag schaffen soll für drei Jahre, 22 dass ihr sät im achten Jahr und von dem alten Ertrag esst bis in das neunte Jahr, sodass ihr vom alten esst, bis wieder ein neuer Ertrag kommt. 23 Darum soll das Land nicht für immer verkauft werden; denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und Bewohner bei mir. 24 Und bei all eurem Grundbesitz sollt ihr für das Land die Einlösung gewähren.

 

Keine einfache Tat.
Der Zweck der Mitzwa ist nicht nur, dem Land Ruhe zu geben, sich an den Schöpfungsakt zu erinnern, den Schwachen zu helfen, sondern vor allem das absolute Vertrauen in HaShem zu erhalten. Wenn der allmächtige Gott sagt, dass wir nichts zu befürchten haben, können wir an einen vollständigen Glauben leben, ohne sich zu fürchten, drei Jahre lang nicht genug Essen zu haben. Es wird im Volk Israel das volle Vertrauen an HaShem bestehen, auch in Situationen, die über den Gesetzen der Natur stehen. Keine einfache Tat.


Und tatsächlich gibt es in den letzten Jahren viele Erzählungen über Wunder die passiert sind, bei Gläubigen die das Shita Jahr befolgt haben und keinerlei Erfolg für die jene Nachbarn, die es nicht eingehalten haben.

Wie wir lesen, dass das Volk Israel nicht ist wie die anderen Nationen, und so ist auch das Land Israel im Gegensatz zu anderen Ländern anders im Vergleich zu den Natur Gesetzen: Das Heilige Land und sein Volk steht immer vom Beginn des Jahres bis zum Ende des Jahres, unter der direkten Aufsicht Gottes, gelobt sei Er.

5. Mose Kapitel 11:10 - Denn das Land, in das du kommst, es einzunehmen, ist nicht wie Ägypten, von dem ihr ausgezogen seid, wo du deinen Samen säen und selbst tränken musstest wie in einem Garten, 11 sondern es hat Berge und Auen, die der Regen vom Himmel tränkt, – 12 ein Land, auf das der HERR, dein Gott, achthat und die Augen des HERRN, deines Gottes, immerdar sehen vom Anfang des Jahres bis an sein Ende. 

 

Das Gebot des Juvel - Jubiläums - einmal in fünfzig Jahren

Nach siebenmal des Semitah-Jahres - siebenmal sieben kommt das Jahr Juvel-Jubiläums Jahr, in dem alle Schulden erlassen werden, wie der Mensch, sein Land und Hab-Gut. Das Juvel Jahr ist Gott heilig und das Land wird ebenfalls ruhen (die Arbeit eingestellt), Sklaven werden freigelassen und das Land wird in die Hände ihrer ersten Besitzer zurückgegeben - die ganze Welt wird zurückgesetzt und beginnt von neuem.

 

Fortsetzung der Parasha

Nach Shmita und den Juvel Gebote kommen die zusätzliche, Mitzwot:
das Verbot des Landkaufes, Verbot von Zinsen, Verbot des Verkaufs / Einkauf des Ackerlandes und Haus für immer (je nach Situation - gibt es andere Lösungen), und das Gesetz der Leviten.

 
Die Gebote enden mit den Worten: „55 Denn mir gehören die Israeliten als Dienstknechte; meine Dienstknechte sind sie, die ich aus dem Lande Ägypten herausgeführt habe, ich, der HERR, euer Gott!«

 

In dem letzten Satz der Parasha, gebietet Gott erneut das Verbot der Götzendienste, die Einhaltung des Shabbat und die Heiligkeit des Tempels: 1. Ihr sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmale aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor zu beten; denn ich bin der HERR, euer Gott. 2.  Haltet meinen Shabbat und habt Ehrfurcht vor meinem Heiligtum. Ich bin der HERR

 

Parashat Bechukkotaj - פָּרָשַׁת-בְּחֻקֹתַי
 

Parashat „bechukkotay/in meinen Satzungen“ ist der neunte Parasha/Abschnitt von 3. Buch Mose. Die Parasha beginnt mit 3. Mose, Kapitel 26, Vers 3 und endet im Kapitel 27, Vers 34.

 

Der Name der Parasha stammt aus den Wörtern: „3 Wenn ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote haltet"

 

Der letzte Teil des Buches Wajjikra / 3. Mose/ beginnt mit Gottes Bedingungen für die Kinder Israel:

Gott verspricht dem Volk Israel viel Segen: Frieden, Sieg über die Feinde, göttliche Vorsehung, finanzieller Erfolg. Aber all dies steht unter einer Bedingung - "im / wenn Bechukkotaj / in meinen Satzungen telchu / haltet/ wandelt: „3 Wenn ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote haltet" - wenn die Kinder Israel die von Haschem gebotenen Gesetze erfüllen werden.

Wenn nicht, warnt G'tt, wird Bne-Israel grosse Schwierigkeiten erhalten. Ihre schlechten Taten führen zu schlechten Konsequenzen wie: Krankheit, Trauer, Niederlage im Krieg, Zerstörung und Vertreibung aus dem Land.

 

Solcher Segen und Flucht können das Volk entmutigen
Wie kann das Volk alle Regeln einhalten? Nach dem Lesen der Strafen, die für die Israeliten erwartet werden, wird ein Gefühl geschaffen, dass alles verloren ist. Niemand kann vollkommen sein, als ganzes Volk hat man überhaupt keine Chance, den schweren Strafen zu entkommen!
Sofort gibt uns Gott trotz der harten Taten und Sünden eine Möglichkeit den Fluch zu stoppen.

 

Was sind die Möglichkeiten?
Wenn die Israeliten von ihrem schlechten Weg zurückkehren, und die Gebote der Thora einhalten und bewahren. Gott verspricht ihnen, sich an den ersten Bund zu erinnern, die ER mit ihnen geschlossen hat, und ihnen zu vergeben. "veZacharti - Und ich erinnerte - et Briti - an meinen Bund, die ich aus dem Ägyptenland führte vor den Augen der Völker, auf dass ich ihr Gott wäre, ich, der HERR. "

 

Die Thora von Sinai ist mit absoluter Gewissheit die Wahrheit:
Die ganze Thora / Lehre, die auf dem Sinai gegeben wurde, und insbesondere in diesem Teil der Parasha, zeigte dem Volk Israel mit absoluter Gewissheit den einzigen Weg, den das jüdische Volk gehen kann und sollte. An den HERRN zu glauben und sich unter dem Druck, der ihnen während des gesamten Exils auferlegt wurde, standzuhalten. Es war der starke Glaube, der das Volk Israel während der Jahre des Exils unter der schweren Unterdrückung der Christen und Muslime, vor der Behauptung stark gemacht hat, dass Gott sein Volk nie verlassen wird, und dass nie ein neuer Bund irgendwann abgemacht werden könnte.

 

"Aufrecht stehen" 
und habe euer Joch zerbrochen und habe euch aufrecht einhergehen lassen“

Und warum ist dieses Attribut von "komemijut / aufrecht" speziell mit dem jüdischen Volk im Land Israel verbunden? Rabbi Nachman von Bratslav (1771-1810) weist auf diesen Punkt wie folgt hin:

Dass dieser Absatz über das Land Israel erzählt wurde. Und weil alle Wege nach Israel führen, dass das ganze Ziel des Auszugs aus Ägypten war, um das Land Israel zu erobern. Der Hauptzweck des Exodus war „Aufrecht ins Lande Israel zu gehen und den Krieg zugewinnen.
Da es eine sehr schwere Aufgabe ist, wie man diesen Krieg gewinnen kann? Das ist der Grund, warum der Herr des Universums selbst das Volk Israel in die Unabhängigkeit führen wird - 12 ein Land, auf das der HERR, dein Gott, achthat und die Augen des HERRN, deines Gottes, immerdar sehen vom Anfang des Jahres bis an sein Ende“.

 

Eine wichtige Botschaft an alle die in schwierigen Zeiten stehen:
 
„Verzweifelt nicht! Ihr seid / Du bist nie allein! “

 

„Chatam Sofer“ erklärt:
(Rabbi Moshe Sofer 1762 - 1839, war bekannt als Chatam Sofer, war Rosh Yeshiva in Frankfurt, und einer der größten Rabbiner und Posekim der letzten Generationen)

Es ist besonders notwendig beim Zeitpunkt des Sturzes, wieder aufzustehen und sich aufrecht zu halten, wie in der Thora nach der Sünde Adams. Gott fragte ihn: „Wo bist du?“ Und seine Antwort war, dass er sich versteckte, weil er „entdeckte“, dass er „Nackt“ und ohne Kleidung ist.
Gott fragte ihn: "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? – Hast du von dem Baum, wo ich dir befohlen habe, nicht davon zu essen, gegessen?“

Angeblich hat der Mensch ein Recht darauf, so zu reagieren. Bescheidenheit verlangt es von ihm, wenn er mit Gott spricht, sich nicht zu verstecken.

Nachdem Adam gesündigt hatte, wurde er traurig. Weil das Böse in ihn selbst eingetreten ist, dachte er, dass er auf diese Weise seine geistigen Kräfte verloren hatte und keine Möglichkeit mehr hatte, sie zurück zu erhalten, Gott bewahre...

Der Heilige, gelobt sei er, antwortete:
"Weisst du, woher dieser Gedanke, dass du deine Kraft verloren hast, kommt?" - Weil du "von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir befohlen habe, nicht davon zu essen"! Von dort kommen alle Gedanken an Hilflosigkeit und Verzweiflung. Wenn ein Mensch die Sünde mit sich trägt, stellt er sich vor, dass er keine Kraft mehr hat.
Solche Gedanken stecken in einem jeden von uns nach einem spirituellen Sturz. Die Person fühlt sich "nackt", weil die "Kleider" in der Thora bedeutet - die Kräfte der Seele. Nach dem Sturz stellt sich derjenige, der seine mentale Stärke verloren hat, vor, dass er die vor ihm liegenden Prüfungen nicht bewältigen kann, weil seine Hoffnung verloren gegangen ist.

Aber die Wahrheit ist, dass es nur Einbildung ist. Es gibt Kräfte! Es ist nur notwendig zu glauben und zu wissen, dass der Heilige, gesegnet ist er, jedem die Kraft gibt, sich an allen Herausforderungen, die vor ihm liegen zu stellen.

 

Man muss wissen, dass diese Gedanken gefährlicher sind als die Sünde selbst!
Dieses Gefühl der Minderwertigkeit kann den Menschen sein ganzes Leben lang in einem Verlies / einer Pfütze / in einer Sünde zurücklassen!!
Um sich korrigieren zu können, muss man an seine Kräfte und Fähigkeiten, die der Schöpfer ihm geschenkt hat, glauben. Er muss seine für einen Moment gedemütigte geistige Statur wiedererlangen, um den Fall als ein einmaliges Ereignis zu sehen, bei dem die menschliche Ebene auf die Erde gebogen wird. Aber er sollte nicht dortbleiben. Er muss die Teshuwa richtig machen, zu seinem natürlichen Platz zurückkehren und sich erheben, um Gott mit Freude und Aufrichtigkeit zu dienen. Weil die Seele Gottes im Herzen von jedem Menschen und in jede Situation pocht. (Ende - Chatam Josef)

 

Die menschlichen Werte

In vielen Fällen möchten Menschen Geld oder ein Tier für den Tempel spenden.
Die Spender, Geber haben aber auch Regeln. Man muss es richtig machen. Die Parasha erklärt, wie das gemacht werden soll.

 

Der zweite Teil des Parasha beschreibt die Gesetze der Gelübde und Spenden an den Mikdash:
Eine Person kann dem Tempel eine Summe von Geld, Vieh oder Land aus seinem Land widmen. In der Parashat Bechukkotaj wird detailliert beschrieben, wie die Spende an den Tempel berechnet wird, wenn man etwas Gott widmen möchte.

 

Der letzte Absatz befasst sich mit den Werten des Menschen, des unreinen Tieres, des Hauses, des Feldes, des Nachlasses und des Feldviehs.

In den meisten Details der Liste wird der Wert gemäß den spezifischen Daten des dedizierten Objekts bestimmt. In einigen Fällen richtet sich der Wert nach dem Urteil des Priesters:

  • Bei einem zahmen Tier heisst es: "12 und der Priester soll es schätzen, ob es gut oder schlecht sei, und es soll bei des Priesters Schätzung bleiben.“
     
  • Sowie in Bezug auf das Haus - "14 Wenn jemand sein Haus dem HERRN gelobt, dass es ihm heilig sei, so soll es der Priester schätzen, ob es gut oder schlecht sei,"
     
  • Der Wert eines Feldes wird nach objektiven Gesichtspunkten bestimmt - die Menge der Pflanzen auf dem Feld und die Anzahl der Jahre bis zum Jubiläum: „16 Wenn jemand ein Stück Acker von seinem Erbteil dem HERRN gelobt, so soll es geschätzt werden nach der Aussaat. Ist die Aussaat ein Sack Gerste, so soll der Acker fünfzig Schekel Silber gelten

 

Das Buch endet mit sozioökonomischen Problemen
und anderen Schwierigkeiten, die jeder von uns versucht zu bewältigen, die noch nicht gelöst wurden, und auch, weil die Lösung immer noch nicht sichtbar ist.

 

Aber wir wissen und kennen, dass es eine Lösung für diese Schwierigkeiten gibt:
"Werdet ihr in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote halten und tun, 4 so will ich euch Regen geben zur rechten Zeit und das Land soll seinen Ertrag gebe… Und ihr sollt Brot die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen. 6 Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke…“

 

Der Wert des Friedens
Einer der Segnungen, die denen zugeteilt werden, die die Mitzwot / Gebote und Satzungen erfüllen, ist der „Friede“: "Und ihr esst das Brot in überfülle und lebt sicher in euerm Land, und ich gebe euch Frieden.“

Frieden ist ein wichtiger spiritueller und metaphysischer Wert. Die Bedeutung des Friedens als spiritueller Wert ist gross und es bedeutet nicht nur politische und wirtschaftliche Ruhe.

Shabbat Schalom umvorach.
Einen gesegneten und friedlichen Shabbat

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