Abrahams universale Berufung

Abrahams universale Berufung

Abrahams universale Berufung

1. Mose Kapitel 12 „und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“

Nach dem ersten Bund mit Adam und dem zweiten mit Noah, machte der Schöpfer einen dritten Bund mit Abraham.
Abrahams Nachkommen erhielten die Eigenschaft und das Umsetzungsvermögen in der Zukunft die Monotheistische drei Welt Religionen zu gründen. Der Schöpfer hat Abraham gesegnet, was zuletzt Gott alle Geschlechter der Erde an Abraham Weg führen wird.

 

Die Bibel erwähnt Abram erst als er 75 Jahre alt war. Erst als der HERR zum ersten Mal zu ihm sprach.

Abram heisst in Hebräischen Av-Ram. Av bedeutet „Vater“ und Ram bedeutet „hoch, erhaben“. Avram ist der Vater aller monotheistischen Religionen. Seine Nachkommen Ismael und Jzack und dessen zwei Söhne Jakob und Esab waren alle auch Väter von Nationen, und so wurde Abram der Gründer und Vater aller Väter in der physischen Welt.

Link: Begriff „Vater“ und „Sohn“

1. Mose 12/1 „Und der HERR sprach zu Abram (Av-ram): Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft (Heimatland) und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. 2 Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“

 

Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft (Heimatland) und aus deines Vaters Hause;“

Da die Bibel sehr kurz gefasst ist, zeigen solche Wiederholungen, dass dahinter eine wichtige Botschaft steht.

Jeder Mensch ist mit der Erziehung, die er in seiner Kindheit erhalten hat, tief mit dem Vaterhaus verbunden. Das ist der Rucksack, den jede und jeder mit sich lebenslang mit sich trägt.

Für alle bleibt die Ortschaft, wo er oder sie geboren ist, die Heimat mit ihrer starken Bindung.

 

Der HERR gebot Abram, er solle sich aus dieser tiefen Bindung (Vaterland, Heimat, Vaterhaus) lösen und einen völlig anderen Weg einschlagen. Nicht irgendeinen Weg, sondern einen bestimmten Weg mit einer Ziellinie, welche der HERR ihm zeigen würde.

 

Abram war der erste Hebräer/„Ivri“. „Ivri“ wird aus dem Satz „min haEver haSheni“ abgeleitet und bedeutet „von der anderen Ufer-Seite“. Der HERR wollte, dass Abram sich von dieser Uferseite, wo die ganze Menschheit tief im Götzendienst versunken war, trennte, um auf die andere völlig neue Seite zu gehen.

Nun stand Abram ganz alleine auf einer Uferseite und auf der anderen Seite stand die ganze Menschheit, alles Götzendiener!

 

2“Und ich will dich zum grossen Volk machen und will dich segnen und dir einen grossen Namen machen, und sollst ein Segen sein.“ „Ich will dich zum grossen Volk machen“.

Abram wird nicht mehr alleine auf diesem Weg gehen, sondern er wird mit seinen Nachkommen zu einem grossen Volk werden, und er wird auf diesem Weg gesegnet sein. Viele werden seinen Namen hören und sich ihm anschliessen. Durch ihn, Abram, wird dieser Weg ein Segen für alle sein.

 

 3“Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle (Familien) Geschlechter auf Erden.“

Jeder, der Abrams Weg und Jakob Nachkommen segnet und mit ihm zieht, wird auch gesegnet sein. Abrams Weg/Gottes-Wege, ist der Weg der Brüderlichkeit, der Menschenwürde und des Friedens. Das ist der Weg der Sicherheit, denn alle, die in solch einer Gesellschaft leben - selbst wenn sie selber nicht danach leben - werden gesegnet sein.

 

Hätten die Nationen gewusst, wie viel Segen über sie kommt, wenn sie die jüdische Bevölkerung beherbergen, hätten sie mit aller kraft sie behalten wollen, anstatt sie zu verjagen und töten.
Jüdisches Leben hat Segen, Erfolg und Überfluss zur Bevölkerung gebracht, hauptsächlich wegen zwei wichtigen Gründen: Das erste, weil das gesamte jüdische Volk lesen und schreiben konnte, und damit haben sie die die Wirtschaft und Verwaltung erfolgreich angekurbelt. Der zweite Grund, weil sie in den Synagogen mit dem Gebet weiterhin Opfergaben mit den Lippen gebracht haben. Dies hat von Oben nach unten auf diesen Ortschaften viel Segen und Gutes gebracht.
Damals im Tempel würden (ausser der tägliche Gabe) jedes Jahr am Laubhüttenfest zusätzlich 70 Stiere für die 70 Weltnationen geopfert worden. Der Ort wo der Tempel gebaut ist, ist das Tor zum Himmel, von dort alles geistige Gute für die ganzen Welt hinauf und herab kommt.

Seit dem es zerstört ist, und die Weg versigelt sind, beten die Juden in der Synagogen weiterhin auch für alle Nationen.

 

Zusätzliche Beispiele für diesen sichern und friedlichen Weg gibt uns auch der Schweiz.

Die Schweiz hat in ihren 700 Jahren des Bestehens ihre Verfassung geachtet und auch danach gelebt. Die Schweiz hat ihren Staat auf Gottes Glauben gegründet. Mit:
„Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, genannt.“
Nicht was sie als Mensch meinen es wäre richtig, oder die Kirche, sondern als erstes Gott genannt. Genauso wie es in der Bibel für die letzte Zeit geschrieben ist. So durfte sie auch mehrheitlich in Frieden leben. Sie war geschützt von Feinden die von aussen kamen, und auch gegen innere Feinde. Selten bekam jemand den Floh ins Ohr gesetzt, die Schweiz anzugreifen.

 

Und wer in einer Gesellschaft lebt, wo die Menschen nicht geachtet werden, wo nicht in Brüderlichkeit gelebt wird, und wo der gewalttätige Weg beschritten wird, da wird ein trauriges Ziel erreicht, ein Fluch lastet auf solch einer Gesellschaft, als Resultat ihrer Taten. Ein Beispiel solche Tohu-vavohu Zustand liefert uns heute die ISIS, oder den Krieg zwischen Sunniten und Schiiten. Sie bringen nur Tot und Verwüstung überall wo sie sind.

Wir alle sitzen in einem Boot das „Erde“ heisst, und wenn wir das Boot zu fest rütteln, dann sinkt es und mit ihm alle Insassen, auch die Unschuldigen.

 

„und in dir sollen gesegnet werden alle (Familien) Geschlechter auf Erden.“

Egal welchen Weg die Menschheit gehen wird, manchmal den friedlichen und manchmal den gewalttätigen Weg, am Schluss werden alle Väter und ihre 70 Geschlechter/Nationen gesegnet sein. Alle Menschen werden am Schluss mit Abraham ziehen und in dem Land ankommen, wo sie friedlich zusammen in Sicherheit leben werden. Avram wird nicht mehr erhabener Vater genannt werden, sondern Av-ra-ham, was „Vater/Gründer vieler Nationen“ bedeutet.

 

Wir haben hier von einem dritten Bund gelesen, einem Bund, den der HERR mit uns Menschen geschlossen hat.

Beim zweiten Bund, nach der Sintflut, versprach der HERR, dass die Menschheit nie wieder solch eine Naturkatastrophe, die alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, erleben wird.

Bei diesem Bund verspricht der HERR, dass er sich selber aktiv in die Geschichte einmischen und dafür sorgen will, dass die Ziele, die er für uns Menschen gesetzt hat, erreicht werden, egal welchen Weg wir gegangen sind.

Jesaja 60/22, verspricht der HERR;: 22Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten eine mächtiges Volk. Ich, der HERR, will solches zu seiner Zeit eilend ausrichten.

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