Was sagt Jesaja in Kapitel 53?

Was sagt Jesaja in Kapitel 53?

Was sagt Jesaja in Kapitel 53?

Frage : 

Was sagt Jesaja in Kapitel 53, das ist die Stütze für die Christen?
„Er litt für uns und nahm unsere Schmerzen auf sich“

 

Antwort Tamar Güller:
Korrekturlesen:   Roland Thraener

Es ist sehr schwer Leute ohne hebräisch-jüdischen Hintergrund Bibel Texte zu erklären, trotzdem versuche ich die Kapitel aus jüdisch-hebräischer Sicht zu erklären.

 

In Kapitel 52 bezieht sich Jesaja auf die Zerstörung von Israel und das Exil von Babylon.
In Kapitel 54 wird Jerusalem auf eine parallele Weise als unfruchtbare und arme Frau beschrieben.
In Kapitel 53 vergleicht Jesaja des im Exil lebenden Israeliten mit einem gefolterten und zurückgewiesenen Zaddik -/ Gerechten.

 

Um ihre Meinung zu stützen, zitieren die messianischen Christen/messianischen Juden Kapitel 53 entgegen seinen ursprünglichen Kontext zwischen den drei Kapiteln und behaupten, dass das Gleichnis vom "gequälten „Zaddik“ in Jesajas Worten nichts anderes als eine Prophezeiung über Jesus Christus ist. Ein wichtiger Punkt ist, dass in diesen Kapiteln nirgendwo das Wort "Messias" steht.
 

Das Buch Jesaja widerspricht diesen Inhalt und sogar der Inhalt des Kapitel selbst zeigt uns Widersprüchliches.

Zum Beispiel im Gleichnis dieses Gerechten wird in Vers 10 gesagt:

  • „Aber der HERR wollte ihn also zerschlagen mit Krankheit…  einen Mann des Schmerzes und des Wissens der Krankheit“.
    Jesus war überhaupt nicht krank oder gezeichnet.

     
  • so wird er Samen haben und in die Länge leben“
    was bedeutet er wird lang Leben und viele Nachkommen haben. Jesus ist aber kinderlos früh gestorben.


     

Und in Vers 7: steht:

  • „Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut. “
    Wie ein Lamm bedeutet, ohne sich wehren zu können.
    Jesus Erzählung war nach der Erzählung damit einverstanden, für die Menschheit geopfert zu werden und hat zuletzt auch gesprochen und vor Gott für den Menschen gebetet:
     „Vergib ihnen, da sie nicht wissen was sie tun.“

     

In Vers 9 steht geschrieben:

  •  9 Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab und bei Reichen, da er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat, noch Betrug in seinem Munde gewesen ist“
    Jesus wurde nicht mit Gottlosen zu Grab gebracht, sondern nach der Geschichte im eines jüdische Familien Grab begraben.

     

Darüber hinaus hat der Prophet Jesaja prophezeit, vorhergesagt, im Verlauf von Kapitel 52 und Kapitel 54 über das Exil und die Erlösung ganz Israels durch Gott und seine Rettung von den Nationen der Welt. Eine Prophezeiung, auf deren Vollendung wir noch warten. Was uns nur beweist, dass der Erlöser Messias nach Jesaja seiner Aussage noch nicht eingetroffen ist.

Die Beziehung zwischen Gott und dem jüdisch-israelitischen Volk kommt in der Bibel in verschiedenen Gleichnissen vor. Mal ist der HERR ein Mann und das israelische Volk eine Frau. Hier wird das israelische Volk als Zaddik, Gerechter dargestellt, der wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer seinen Mund nicht auftut. 

Wenn wir die jüdische Historie ansehen, wird das jüdische Volk überall ausgegrenzt, geächtet und ermordet. Sie sind ihren Tot wie die Schafe entgegen gegangen, ohne die Möglichkeit sich zur Wehr zu setzen.

Jesus wurde gekreuzigt nicht, weil er Aussätzig war, sondern man ihn als den Mann Gottes ansah, und man ihn als falschen Mashiach, Gottes Sohn beschuldigt hat. 

Die Mehrheit der Anhänger von der christlichen Welt meinen immer noch, dass das jüdische Volk Aussätzig sei und von Gott verlassen ist, die Juden sollen und müssen für sich, so der christliche Glaube, selbst nur durch den Glauben an Jesus, ihre Erlösung finden.

Sie wollen nicht einsehen, dass Gott die Juden nach Israel zurückgeführt hat, und dass viele der Prophezeiungen bereits in Erfüllung gegangen sind. Was bedeutet, dass auch alle anderen Prophezeiungen in Bezug zu Gottes Glaube in Erfüllung gehen werden.

Es gibt nimmer noch viele Christen, die sich weiterhin an den Aussagen, die ihnen die Kirche seit tausenden Jahren gelehrt hat, klammern, anstatt loszulassen und den wahren Jesus/Jeshua, den Juden kennenzulernen und die wahren Ziele Gottes, die für jeden Menschen bestimmt sind, zu verstehen um danach zu leben. 

 

Ein Beispiel, das ich nicht oft genug sage, an welchen sich die christlichen Nationen ein Beispiel nehmen könnten.
 

Das schweizerische Volk schreibt oben als Hauptthema folgendes in ihrer Verfassung:
„Im Namen Gottes des Allmächtigen!
Das Schweizervolk und die Kantone, sind in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken“

 

Das schweizerische Volk hat sich unter der Gottesherrschaft ihrer Demokratie gegeben, nicht unter Jesus Herrschaft und auch nicht nach ihrer Meinung, dass dies Human und gut ist. Die Mehrheit der Schweizer sind sehr gläubige Christen und ihr Glaube an Jesus geschieht weiterhin auf der Basis des freien Willens. Hingegen als Staat steht der Glaube nicht an erster Stelle und auch an keiner weiteren Stelle der Verfassung.

Das Resultat ist: das schweizerische Volk lebt seit über 700 Jahren in Frieden, Erfolgreich und behütet von Innen und Außen. Genauso wie es Gott Abraham versprochen hat, jeder der Gottes-Wege, sowie Abraham seine Wege geht, wird stets behütet sein.

Meiner Meinung nach, hat Gott die Christen Jesus geschickt, bis die breite Masse lesen und schreiben kann und Gottes Willen selbst für sich herausfinden können. Die einen werden zu Gott weiterhin durch Jesus, Jeshua den Juden finden und andere werden sich direkt zu Gott an der Seite des israelischen Volkes finden. Jeder soll und muss sich selbst entscheiden, woran man glauben möchte und welchen Weg man gehen will. Niemand kann diese Entscheidung einen anderen abnehmen. 

 

 

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