Kabbala für Nicht-Juden

Kabbala für Nicht-Juden

Kabbala für Nicht-Juden

Darf sich ein Nicht-Jude dem Tora studium widmen? 

 Von: Rabbi Dubov ist der Direktor von Chabad of South London in Wimbledon, England. Er ist der Gründer der "KabbalahUK" Webseite und Autor vieler Bücher. Rabbiner Dubov lebt in Wimbledon mit seiner Frau Sarah und ihren Kindern. 

Darf sich ein Nicht-Jude dem Tora studium widmen? Obwohl sich die Tora, die uns am Berg Sinai gegeben wurde, primär auf Juden bezieht, beinhaltet sie auch einen Gesetzeskodex für die ganze Menschheit, d.h., die Tora enthält Anweisungen für Juden und Nicht-Juden. Der Gesetzeskodex für Nicht-Juden wird nach dem Biblischen Noach „Noach’s Kodex“ genannt. G-tt hat Adam sechs Gebote gegeben: Diene keinen Götzen, betreibe keine G-tteslästerung, töte nicht, stiehl nicht, brich nicht die Ehe, stell ein Gerichtssystem auf. Ein siebtes Gebot, welches das Verzehren der Gliedmassen eines lebenden Tieres verbietet, wurde Noach später gegeben. Zusammen stellen diese sieben Gebote Noach’s Gesetzeskodex dar, da alle Menschen heutzutage Nachkommen des Noach sind. Maimonides hat entschieden, dass ein gerechter Nicht-Jude, der Noach’s Gesetzeskodex hält, weil G-tt es von ihm verlangt, einen Platz in der zukünftigen Welt zugesichert bekommt.

 

Weiter lesen: Eines der sieben Gesetze verbietet Götzendienst.

 

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