Parashat vaETCHANAN פָּרָשַׁת- וָאֶתְחַנַּן

Parashat vaETCHANAN פָּרָשַׁת- וָאֶתְחַנַּן

Parashat vaETCHANAN פָּרָשַׁת- וָאֶתְחַנַּן

Mose darf nicht in das gelobte Land

Im Paraschat „vaEtchanan“ setzt Moses seine Abschiedsrede des Volkes Israel fort.

Mose erzählt, wie er den Herrn betete und anflehte, ihm die Strafe zu mildern und das Land zu betreten, Aber der HERRN sagt ihm, er solle seine Gebete einstellen und er dürfe das Land nur aus den Ferne ansehen, also solle er auf den Gipfel des Berges gehen und von dort aus das ganze Land sehen. Ausserdem befiehlt Gott ihm, Josua zu stärken, um das Volk zu führen, denn er ist derjenige, der die Kinder Israels ins Land Israel führen wird.

 

Parashat „vaEtchanan“ beginnt mit 5. Mose, Kapitel 3, Vers 23 und endet im Kapitel 7, Vers 11

 

Die Parascha beginnt mit dem folgenden Satz:

 „23 Und ich bat (von fliehen) den HERRN zur selben Zeit und sprach: 24 Herr HERR, du hast angefangen, deinem Knecht zu offenbaren deine Herrlichkeit und deine starke Hand. Denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht gleichtun könnte? 25 Lass mich hinübergehen und sehen das gute Land jenseits des Jordans, dies gute Bergland und den Libanon. 26 Aber der HERR zürnte mir um euretwillen und erhörte mich nicht, sondern sprach zu mir: Lass es genug sein! Rede mir davon nicht mehr! 27 Steige auf den Gipfel des Gebirges (Pisga) und hebe deine Augen auf nach Westen und nach Norden und nach Süden und nach Osten und sieh es mit deinen Augen; denn du wirst nicht über den Jordan gehen. 28 Und gebiete dem Josua, dass er getrost und unverzagt sei; denn er soll über den Jordan ziehen vor dem Volk her und soll ihnen das Land austeilen, das du sehen wirst. 29 So blieben wir im Tal gegenüber Bet-Peor.

 

Ermahnung zum Gehorsam gegen das Gesetz

Moses erinnert sie an das Ereignis am Berg Sinai, wo Gott vor einer ganzen Nation offenbarte, ein einzigartiges und ungewöhnliches Erlebnis. Mose betont, dass Gott ihnen offenbart hat, aber sie hörten nur seine Stimme und sahen sein Bild nicht. Dies ist so, damit sie kein Bildnis noch Statue von Gott machen und somit nicht mit Götzendienst sündigen. Dann warnt Mose das Volk, sie beim Betreten des Landes die Gebote einzuhalten und bekräftigt, wie wichtig es ist, die Tora und die Gebote einzuhalten: (5. Mose 4: 1) "Und nun höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, dass ihr sie tun sollt, auf dass ihr lebt und hineinkommt und das Land einnehmt, das euch der HERR, der Gott eurer Väter, gibt".

Er erinnert sie an jene, die wegen Götzendienstsünden bestraft wurden, im Gegensatz zu denen, die an Gott festhielten und am Leben blieben: 5. Mose 3: 3)" So gab der HERR, unser Gott, auch Og, den König von Baschan, in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, dass wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrig blieb“

Moses fährt fort, dass die Einhaltung der Gebote das ist, was sie als auserwähltes Volk auszeichnet: (5. Mose 4: 6)" So haltet sie nun und tut sie! Denn darin zeigt sich den Völkern eure Weisheit und euer Verstand....", und warnt sie, die Thora und die Gebote nicht zu vergessen. Er berichtet ihnen über den Stand des Empfangs der Tora auf dem Berg Sinai, wo sie von Gott besonders behandelt wurden: (5. Mose 4: 12) "Und der Herr sprach zu Ihnen aus dem Feuer ...", wo der Bund zwischen dem Herrn und dem Volk Israel geschlossen wurde. Mose wiederholt und warnt das Volk, keinen Götzendienst zu betreiben, worauf eine Bestrafung folgt.

Mose impliziert dem Volk, dass in der Zukunft den HERRN sie wegen ihrer schlechten Taten ins Exil schicken wird. Wenn sie aber zum Herrn zurückkehren und nach ihm fragen, wird er ihr Gebet hören und sie aus dem Exil befreien: (5. Mose 4: 31) " Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen noch verderben, wird auch den Bund nicht vergessen, den er deinen Vätern geschworen hat".

Moses unterscheidet dann drei Zufluchtsorte im vergangenen Jordan. Ziel der Asylstädte ist es, bei versehentlichem Mord, den Mörder Schutz vor dem Bluträcher zu bieten.

 

 

Wiederholung der Zehn Gebote

Die Thora und die Zehn Gebote sind direkt von Gott an Volk Israel geliefert wurden, zusammen mit einem unanfechtbaren Bund, die mit einstimmig beider Vertragsparteien abgeschlossen wurde. Deshalb heissen die zwei Tafeln auch Bundestafeln. Mose erinnert sie an die zehn Gebote, die auf den beiden Tafeln des Berges Sinai eingraviert sind:

Und Mose rief ganz Israel zusammen und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede, und lernt sie und bewahrt sie, dass ihr danach tut! 2 Der HERR, unser Gott, hat einen Bund mit uns geschlossen am Horeb. 3 Nicht mit unsern Vätern hat der HERR diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben. 4 Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet. 5 Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem HERRN und euch, um euch des HERRN Wort zu verkündigen; denn ihr fürchtetet euch vor dem Feuer und gingt nicht auf den Berg. Und er sprach: 

 

Mose erklärt dem Volk Israel erneut die Zehn Gebote, die G'tt ihnen gegeben hat, und stärkt das Volk mit zusätzlichen Geboten.  Sowie der Verpflichtung, von ganzem Herzen den Gott zu Lieben und fest zu glauben, die Tora zu studieren und sie an zukünftige Generationen weiterzugeben, nach den Geboten von Tefillin und Mesusa. Er warnt sie erneut, die Gebote im Land Israel nicht zu vergessen und zu halten, da wenn es einem gut geht, kann man den Herrn und die Gebote vergessen:

"(5. Mose 6: 2) " damit du dein Leben lang den HERRN, deinen Gott, fürchtest und alle seine Rechte und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, auf dass du lange lebest.“  ..." (5. Mose 6:12) „so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat, 13 sondern du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören. 14 Und ihr sollt nicht andern Göttern nachfolgen, den Göttern der Völker, die um euch her sind 

 

Er erinnert das Volk die göttliche Weisung, die Nationen im Cenaan zu vernichten und das Verbot sie zu heiraten.

 

Der Toraabschnitt endet mit dem Wissen, dass Gott gerecht ist - den Guten belohnt und den Bösen bestraft.

 

 

Wie kann man den HERRN „gesegnet sei ER“ nicht lieben?
Kann man dem Herzen befehlen zu lieben oder nicht zu lieben?

 

Diese Woche am 15. Monat Av (Freitag 16. August) ist Biblische Valentinstag, den viele Menschen der Krone der Liebe auf religiöser oder emotionaler Ebene zuschreiben.

In Richterzeiten sind alle ledigen Frauen draussen in der Natur, und begegneten die jungen Männer die sie in Zukunft heiraten werden. Es war ein sehr schönes und freudiges Ereignis, die das Liebe des Ehepaars gefordert hat.

Eine der bekanntesten Fragen befindet sich in dem „Hör Israel“ ist die Gebot den Gott zu lieben, die wieder in unserer Parasha auftaucht:  "Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft"

 

Diese Frage stossen alle Bibelerklärer und wird in verschiedenen Variationen hergestellt:
Wie ist es möglich, dem Herzen zu befehlen, zu lieben? Es ist verständlich wenn man befehlt etwas zu tun, aber geboten mit ganzer Kraft zum Lieben?! ... und was wird mit diejenigen, die nicht bringen auf Knopf-Befehl Gott zu lieben?

 

Im Kurze das wesentliche Antworten auf diese Frage:

"Von ganzem Herzen" - G'tt gibt ein pochendes Herz, das Leben an den ganzen Körper sendet/schenkt.

"Mit deiner ganzen Seele" - ist der Verstand die Willenskraft. Gott hat uns Leben gegeben mit Bestrebungen und Wünschen, mit Herausforderungen und Hindernissen, damit wir im Leben Inhalt mit Geschmack/Freude auf das Leben haben. Damit der Mensch nicht wie Tiere ohne Zweck in den Tag leben wird.

 „Mit all deiner Kraft/Reichtum“- die wichtigsten Dinge im menschlichen Leben sowie Geld und Lebensunterhalt - alles, was vom Schöpfer kommt. Bis heute denken wir, alles was wir haben es sei selbstverständlich, aber wenn wir danach denken werden wir feststellen, dass es auch anders kommen konnte. Aus diese Betrachtung erkennt man wie viel Gott uns gibt, im Grunde genommen unendlich viel Güte.

 

Wen wir betrachten, wie G'tt uns zu allen möglichen Orten "wiederfährt" und uns den Treibstoff und die Leistung sowie Leckereien und alles als komplettes Geschenk gibt - wie kann man unzufrieden sein?!

 

Die Frage: wie die Tora dem Herzen geboten hat haShem zu lieben, "und den Herrn, deinen Gott, zu lieben."
Die Antwort sollte eine andere Frage sein: Wie kann man ihn eigentlich nicht lieben?! ...

 

 

Sabbat shalom umvorach!

Gesengte Sabbat volle Liebe und beisammen sein mit unserer Familien, Freunden und all rund um uns, Frieden und Kraft sowie Zufriedenheit mit allem was wir tun! AMEN!

 

 

 

 

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