Shabbat

Parashat Emor

Shabbat

Shabbat

Parashat Emor

Der Shabbat ist ein zentrales Gebot in der Bibel, sogar wichtiger als die Nächstenliebe. Wenn wir Shabbat halten, zeigen wir, dass wir Gott lieben. Es ist einfach, Gott bei Gebet zu sagen, dass man IHN liebt, aber Taten, die Liebe an IHM zeigen, sind mehr als nur Worte.

 

Shabbat zu halten, dies wurde an mehreren Stellen in der Thora angeordnet und definiert erklärt.

Am Berg Sinai hat Gott einen Ewigen Bund mit dem Volk Israel, den Shabbat als Zeichen, so wie der Herr der Schöpfung in 6 Tagen die Welt erschaffen hat und in am siebten Tag ruhte.

 

 2. Mose - Kapitel 31/15-17

 

טו שֵׁשֶׁת יָמִים יֵעָשֶׂה מְלָאכָה Melacha וּבַיּוֹם הַשְּׁבִיעִי שַׁבַּת שַׁבָּתוֹן קֹדֶשׁ לַיהוָה כָּל-הָעֹשֶׂה מְלָאכָה  Melacha בְּיוֹם הַשַּׁבָּת מוֹת יוּמָת.  טז וְשָׁמְרוּ בְנֵי-יִשְׂרָאֵל אֶת-הַשַּׁבָּת לַעֲשׂוֹת אֶת-הַשַּׁבָּת לְדֹרֹתָם בְּרִית עוֹלָם.  יז בֵּינִי וּבֵין בְּנֵי יִשְׂרָאֵל אוֹת הִוא לְעֹלָם  כִּי-שֵׁשֶׁת יָמִים עָשָׂה יְהוָה אֶת-הַשָּׁמַיִם וְאֶת-הָאָרֶץ וּבַיּוֹם הַשְּׁבִיעִי שָׁבַת וַיִּנָּפַשׁ.

15. Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebenten Tag ist Shabbat, die heilige Ruhe des HERRN. Wer eine Arbeit tut am Shabbat Tag, der soll des Todes sterben. 

16. Darum sollen die Kinder Israel den Shabbat halten, dass sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten zum ewigen Bund.

17. Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel. Denn in sechs Tagen machte der HERR Himmel und Erde; aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich. 

 

Vergleichen wir das Zitat in Hebräisch und die Übersetzung in Deutsch zu einem besseren Verständnis:

Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebenten Tag ist Shabbat, die heilige Ruhe des HERRN. Wer eine Arbeit tut am Sabbattag, der soll des Todes sterben. 

In Hebräisch steht „wer eine MELACHA- tut. Es gibt in Hebräisch zwei verschiedenen Ausdrucksweisen für Arbeiten;

Melacha:    kommt von Stammwort / Wurzel Melech - König

Avoda:        kommt von Stammwort / Wurzel Eved - Sklave / Arbeiter

Der HERR verlangt, man soll keine Melacha, dies bedeutet nicht unbedingt etwas was Schweiss und Mühe macht, sondern etwas erschaffen - wie die Schöpfung zum Beispiel, keine Tiere töten - weil man sein Seele rausnimmt, oder keine Pflanze pflücken, da man hiermit dessen Wachstum stoppt.

 

Das jüdische Volk muss sich an die Anweisungen halten, und heilig sein. So wie die Priester ihre Vorschriften haben, hat auch das Volk andere Vorschriften als die anderen Nationen erhalten.

Das jüdische Volk darf den Shabbat halten indem das Volk alle Melachot die im Tempel gemacht werden, am Shabbat nicht tun dürfen. Für die anderen Nationen, außer die Opfergabe - (diese nur Priester an einem dafür bestimmten Ort durchführen dürfen.

 

Wie können die Nichtjüdischen Nationen den Shabbat feiern?

12 Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber des siebenten Tages sollst du feiern, auf dass dein Ochs und Esel ruhen und deiner Magd Sohn und der Fremdling sich erquicken. 
(Neu Deutsch „erquicken“: neu beleben, stärken, erfrischen" sich mit einem kühlen Getränk erquicken")

Für den Fremden - die Nationen / Noachiden da sie keine Priestervolk sind, stehet: dass sie feiern sollen, um sich zu stärken. Es steht nicht sie sollen halten oder keine Melacha tun.

Wie kann man den Siebten Tag „Shabbat“ als kein Angehöriger des Volkes Israel feiern?


Beginnen Gott zu preisen, sich ausruhen, und etwas tun was die Seele erfüllt, wie gutes Essen in der Natur spazieren gehen, mit seiner Gemeinde oder in der Synagoge beten, aus der Bibel und den Psalmen lesen / singen und mit Gott und der Schöpfung in Verbindung treten.

 

Man kann den Shabbat mit dem Gebet heiligen; Kidush bedeutet heiligen.

 

Wenn man mit Wein den Shabbat heiligen möchte, kann man Gott preisen, der alles erschaffen hat wie:

 

  1. Mose Kapitel 2:

 

  1. Und Gott vollendete am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von all seinen Werken, die er machte.

    3. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.

 Und anschliessend:

Psalm 23 / Der HERR ist mein Hirte; mir wird es an nichts mangeln.


2.     Er weidet mich auf grüner Aue und führe mich zu frischen Wasser.
3.     Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechtem Weg um seines Namens willen
4.     Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich
5.     Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 
6.     Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

 "Gesegnet sei der HERR Amen! Gelobet sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut; und gelobet sei sein herrlicher Name ewiglich; und alle Lande müssen seiner Ehre voll werden! Amen, amen!"

 

Shabbat Shalom umvorach!
Friedliche und gesegnete Shabbat!

 

 

 

Frage:

Er ist interessant: Melacha - Avoda.

 

So, wie Du es beschreibst, was die Nicht - Juden tun dürfen und was nicht, ist interessant und ich habe es noch nirgends so gelesen.

Ist jetzt Feuer machen, bzw. TV, Handy, usw. anstellen, für Gojim am Schabbat kein Problem?

 

Antowrt:

Gute Frage!

Meiner Kenntnis nach, aus Shulchan Aruch, dem jüdischen Gesetz für den Sabbat, beziehen sich diese Gebote nicht auf Gojim. Der Satz in der Thora bestätigt dies auch.

 

Mose 2. Kapitel 35:

ב שֵׁשֶׁת יָמִים, תֵּעָשֶׂה מְלָאכָה, וּבַיּוֹם הַשְּׁבִיעִי יִהְיֶה לָכֶם קֹדֶשׁ שַׁבַּת שַׁבָּתוֹן, לַיהוָה; כָּל-הָעֹשֶׂה בוֹ מְלָאכָה, יוּמָת.  ג לֹא-תְבַעֲרוּ אֵשׁ, בְּכֹל מֹשְׁבֹתֵיכֶם, בְּיוֹם, הַשַּׁבָּת. 

1. Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Israeliten und sprach zu ihnen: Dies ist's, was der HERR geboten hat, dass ihr es tun sollt:

2. Sechs Tage sollt ihr arbeiten/Melacha. Am siebenten Tag aber sei für euch Sabbat, ein Ruhetag, heilig dem HERRN. Wer an diesem Tag arbeitet/Melacha, soll sterben.

3. Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen.

 

Kol haose bo melacha, mot jumat, 3. Lo tevaaru Esh bechol Moshvotechem beJom ha Sabbat.

 

Der HERR verlangt, man soll keine Melacha tun.
Und - Moshav- kommt von dem Wort Sitzen in all euren Siedlungen/Wohnorten.

 

Also bezieht sich dies nur für Juden / Israeliten als dem Priestervolk. Diese sollten am Sabbat keine Melacha tun, etwas zu erschaffen, somit auch kein Feuer, das man auch im Tempel gemacht hat.
Und wie Gott am ersten Tag das Licht erschaffen hat und am Sabbat hat er geruht von aller Melacha/Werken, die er vollbrachte.

 

Die Völker, die nicht zum Priestervolk gehören, sind somit nicht gemeint. Es wurde auch nicht „auch ein Fremdling, der unter euch ist“ geschrieben, oder auf den ganzen Welt und somit sind sie von diesen Verpflichtungen befreit.

 

 

Sabbat shalom umvorach!

Gesengter Sabbat, voller Licht und Hoffnung, so dass wir zusammen in eine strahlende Zukunft schreiten! AMEN!

 

 

 

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