Wie sieht die Praxis für nicht jüdische Menschen aus?

Wie sieht die Praxis für nicht jüdische Menschen aus?

Wie sieht die Praxis für nicht jüdische Menschen aus?

 

Wie sieht die Praxis für nicht jüdische Menschen, wie für christliche Gläubige aus?

Antwort:

 

Achte: Jüdische Menschen haben mehr Gebote als andere und müssen sich auch heute noch ihren Glauben, wie seit 3300 Jahren praktizieren.

Diejenigen, die nach jüdischen Geboten leben möchten, können Informationen über die Noachiden Gebote nachschauen.

Link: 7 Noachiden Gebote

 

In der letzten Zeit suchen immer häufiger christliche Gläubige bei den Juden Antworten für ihre Glaubensfragen, die sie in ihrer Kirche nicht erhalten. Sie möchte verstehen, wie sie nach dem Glauben der Thora leben können. Die einen verlassen die Kirche und ihre Gemeinden und schließen sich jüdischen Institutionen an, wie den Noachiden, andere sind mit Jeshua sehr verbunden, und suchen einen Mittelweg, wie sie beiden gerecht werden können. (Ihren Glauben und der Kirche)

Für diese Menschen versuche ich die universalen Gebote zu erklären, Gläubige, die auch weiterhin ihren Glauben im Namen Jeshuas praktizieren wollen, aber nach den Geboten der Lehre Moses, die für die ganze Menschheit gegeben wurden, in Einklang zu bringen.

 

Vom Hören sagen weiß ich, dass die Christen mehrheitlich Freude an ihren Gottesdienst haben, spirituell mit schönem Gesang, dies erfüllt sie mit viel Kraft und Liebe. Geborgenheit und Kraftschöpfen sind ihr erfüllendes Erlebnis.

Dies ist wunderschön, genau so soll es auch für die Gläubigen weiterhin als spirituelles Erlebnis bleiben. Doch es gibt ein paar relativ wichtige Punkte, die die Kirche seit ihrem Beststehen ihren Gläubigen nach ihrem Verstand und nicht nach dem Wort Gottes gelehrt hat.

 

Ein Beispiel:

Seit Beginn ihres Bestehens behauptet die Kirche, es gibt einen neuen Bund, dass das Alte Testament als Ungültig erklärt, die Nationen und das Volk Israel von ihren Mitzwot – Geboten befreit. Aus diesem Grund müssen es alle Juden anerkennen, damit alle Menschen erlöst werden können.

 

Fakt ist: Der erste Bund, der mit der ganzen Menschheit am Berg Sinai geschlossen wurde, beinhaltet alle Gebote, sowie auch für alle Nationen. Von Beginn an sind alle Menschen von zahlreichen Geboten befreit, da diese nur für das Volk Israel bestimmt sind. Die ersten jüdischen Apostel haben es nicht geschafft dies richtig darzustellen.

Dies sind wichtige Punkte, welche sehr fest in den Gläubigen verankert sind, die nicht aus der Thora, sondern aus den Darstellungen der damaligen Kirchengründer, die die jüdische Lehre nicht akzeptiert haben.

 

Wie sieht es in der Praxis aus?

Nach meiner persönlichen Meinung empfehle ich weiterhin die Gottesdienste so zu praktizieren, wie es bei ihrer christlichen Gemeinde traditionell üblich ist.

 

 

Auf was sollte man achten?

-       Es gibt nur einen Gott, und keinen anderen. Er war - er ist in der Gegenwart - und er wird sein.

Nur ihn preisen wir, beten nach eigenen Anliegen und glauben an Ihn und an keinen anderen.

Es gibt keine Halb - Göttlichkeit noch andere neben ihn. Gott muss überall an erster Stelle geschrieben und in den Herzen der Menschen genannt sein. Wie: Kirche, Länder, Nationen und bei den Einzelnen.

 

-       Gott wird nie als Vorbild genau das tun, was er verbietet.

Menschen Opfer sind bei Gott verboten. Nur die Priester in Israel dürfen die Opfergabe verrichten, nur reine Tiere und nur an einem bestimmten Ort und nach bestimmten Vorgaben.

Seit der Zerstörung der Tempel in Jerusalem dürfen nur die Juden, die Priester für die Nationen sind, die Opfergabe mit dem Gebet, so wie sie dies seit 2900 Jahren gelehrt wird, im Gottesdienst verrichten. Für die Nationen war es 1300 Jahre vor Cristi verboten.

Der Grund warum das Grab von Mose unbekannt bleibt ist, damit das Volk Israel keinen Kult an seinem Grabe und um seine Person macht.

 

Man kann dieses Phänomen auch 700 Jahre von der Zeit Moshe bei den Kindern von Abraham beobachten, die er von Ktura erhalten hat.

Abraham schickte seine Kinder noch zu seinen Lebzeiten mit der Lehre wie den Glauben an einen einzigen Gott und der Gesundheitslehre nach Osten. Am Anfang, solange seiner Kinder lebten, waren auch die Menschen, die mit ihnen zogen, stets mit Gott verbunden, aber später sind sie zurück gekehrt zu ihren Skulpturen und haben ihr Wissen mit Götzendienst vermischt.

 

-       Der Mensch wird geboren mit einer absolut reinen Seele.

Der Mensch ist nicht Böse von Geburt an, aber der Mensch ist nicht Gott und nicht vollkommen, er macht Fehler. Jeder hat die Möglichkeit sich zu korrigieren und zu verbessern solange er die Seele in sich hat. Die Sünde / Fehler, die er macht sollen ihn auf Umwegen weiterbringen, egal welcher Weg und welche Entscheidungen man trifft, zuletzt kommt man an sein Ziel, erfüllt die Aufgaben, wozu man auf die Erde gekommen.

Es gibt nur einen einzigen Gott, es kommt alles von Ihm, das Gute wie das Schlechte: Krankheit und Genesung, Armut sowie Reichtum.

IHN und nur an IHN beten, fragen, flehen und für etwas bitten (wie für Gesundheit, Unterstützung etc.)

Gott liebt die Menschen und möchte ihnen nur gutes geben, aber ER duldet keine Heiler oder andere Götter neben sich. 

 

Jeder Mensch hat immer aufs Neue die Wahl. Und es liegt in seiner Hand, zwischen Gut und Böse zu wählen.

Chazal erklären, dass es ohne Gebet und Ersuchen um Hilfe und Unterstützung vom Schöpfer es unmöglich ist, die böse Neigung, wie bei der Auswahl von Nahrung oder die Traurigkeit zu besiegen.

 

Denn jedes Versagen dient dazu, den Menschen den Zweck seines Lebens nahe zu bringen und ihn daran zu erinnern, dass er ohne "Hashem" keine Macht hat. Im Gegenteil, jetzt, wo er versagt hat, braucht er umso mehr Gebet, um sich bei "Hashem" zu bedanken: „Vielen Dank „Hashem“, dass du mich zurück in die Realität gebracht hast und mich daran erinnert hast, dass ich ohne sie nichts bin. Deshalb bereue ich die Vergangenheit und bitte Dich, mir in der Zukunft zu helfen, Sie nicht zu verlassen, und dass ich in der Zukunft für alles bete und um Ihre Hilfe bitte.“

 

Man darf nicht denken: Was macht es schon aus, egal was ich tue, ob ich mich moralisch verhalte oder nicht? Schließlich liegt alles in der Hand von Haschem, und alles ist im Voraus festgelegt, ob ich versagen werde oder nicht, ob ich böse oder gerecht bin. Also werde ich tun, was ich will, und werde es sagen, dass Gott das schon früher so bestimmt hat.

Eine solche Denkweise ist totale Häresie / Ketzerei, weil der Mensch immer die Wahl hat zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Wie in der Thora geschrieben: 5. Mose 30: „19 Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, das du das Leben erwählest und du und dein Same leben mögt,  20 das ihr den HERRN, euren Gott liebet und seiner Stimme gehorchet und ihm anhanget. Denn das ist dein Leben und dein langes Alter, das du in dem Lande wohnst, das der HERR deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat ihnen zu geben.“

 

Bei einem Gebet an einen Gerechten kann man von dem jüdischen Volk lernen. Eine Tradition, die wir von unseren jüdischen Vorfahren seit Generationen überliefert bekommen haben.

 

Was kann man tun, wenn man weiterhin zu Jesua beten möchte?

Man kann zu ihm als Mensch und Erlöser beten, für die Nationen der ihnen Gottes Wort gebracht hat wie Mose für die jüdische Nationen ist, oder als Gerechten Mann beten.

Dabei muss man darauf achten, dass wir den Gerechten nicht etwas Fragen, Bitten oder Verlangen, es ist ein allgemeiner Fehler, der sogar Götzendienst bedeuten kann, wir beten, dass der Gerechte vor Gott ein rechtschaffener Befürworter sein wird. Etwa so wie wenn man zu einem städtischen Angestellten geht und ihn bittet, mit dem Bürgermeister zu sprechen. Es ist ein Mittel, um die Quelle zu erreichen, aber sicherlich nicht die Sache selbst.

Wir beten nur zu Gott, dass er Heilung und Rettung bringt.

Bei einem direkten Gebet an Gott kann man in der von den Weisen bestimmten Art aus dem Gebetsbuch oder aus den Psalmen beten.

Oder das am meist gehörte sogenannte persönliche Gebet direkt zu Gott beten und ihn um Hilfe bitten. Die Formulierung soll individuell sein, jedoch von ganzem Herzen kommen, dem nächsten Gebet sich zuwenden so wie es im Psalm 145 „18 Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen!“

Gerade dieses Gebet ist am wirksamsten und wird immer erhört. Man betet für einen Gerechten für seine Seele, damit er im nächsten Leben noch höheren Stellenwert erhält. Wenn man ihn nach seinem Tot die Sünde aller Menschen aufbürdet, zieht man auf diese Weise seine Seele nach unten. Jeder soll die Verantwortung für seine Taten auf sich nehmen und sich verbessern und nicht auf jemand anderen übertragen. Man hat die Opfergabe selbst vollbracht, nach dem man sich verbessert hat.

 

Jüdische Leute beten auch an einen Gerechten und bitten ihn als Unterstützung / ein gutes Wort für sie einzulegen.
Siehe ein Beispiel vor und nach dem Psalm Gebet:

 

„Möge der Herr unser Gott, der Gott unserer Vorväter, der seinen Knecht König David auserwählt hat, der barmherzig den Psalm geschrieben hat. Dieser Lesung / Gebet sich zuwenden wird, die ich vor Ihnen lese, als ob König David selbst zu ihnen sagte:

Sein Recht wird uns schützen, um für unser Verbrechen und für unsere Sünde zu vergeben, genauso wie Sie König David, der diese Hymnen vor Ihnen gesagt hat, vergeben haben. Und so wie wir dieses Lied heute vor Ihnen sagen, werden wir in der Lage sein, im Ewigen Leben ebenfalls vor DIR zu singen.“ Möge der HERR Mein Mundes Gebet aufnehmen. Mein Gott ist meine Stütze und Erlöser, Amen!

Man betet zu Gott für die Rechte von König David, die er in seinem Leben gemacht hat, als gutes Wort für sich, wie das Buch der Psalmen mit all seinen 150 Liedern, die von König David erhöht worden ist.

 

-       Man darf auf kein Blut beten, das ebenfalls ein Groll für Gott ist.

Das Blut repräsentiert den Leib und den vergänglichen Körper. Aber ohne Wein kann man an seine lebendige Ewige Seele in der anderen Welt, anbeten. (Wie schon oben erwähnt)

 

Ein Kidush bedeutet Heiligen

Man heiligt mit Wein nur den Gott, den Allmächtigen und keinen anderen. Wenn man weiterhin auf Wein beten möchte, kann man Gott preisen, der alles erschaffen hat wie:

1.     Mose Kapitel 2:

„1. Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. 2. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. 3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.

 

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

2.     Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser.

3.     Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen

4.     Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich

5.     Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 

6.     Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar“

        "Gesegnet sei der HERR Amen! Gelobet sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut; und gelobet sei sein herrlicher Name ewiglich; und alle Lande müssen seiner Ehre voll werden! Amen, amen!"

 

-       Der siebte Ruhe Tag nach der Thora ist Samstag, nicht Sonntag.

Es ist nicht verboten am Sonntag einen Ruhetag von Staat oder Kirche zu verordnen und am Sonntag den Gottesdienst zu besuchen und zu feiern. Bei den eigenen Gedanken muss man es als Wöchentlichen Gottesdienst und nicht als den Ruhetag / Sabbat feiern.

Menschen die mehr tun wollen, sollen am Sabbat nicht für Geld arbeiten, außer es ist ein sozialer Dienst wie im Spital.

Juden müssen nach wie vor den Sabbat einhalten, so wie man es ihnen geboten hat.

 

Die Aufgabe der christlich westlichen Welt ist, Gott in allen Institutionen über der Menschheit zu nennen, zu stellen.

Institute, der Kirchgemeinde und Freikirche, Staaten und Länder können sich ein Beispiel am schweizerischen Staat nehmen, die in ihrer Verfassung und Grund Regelung Gott in den Vordergrund stellt: „im Namen Gottes des Allmächtigen“, und nicht das was sie nach Gutdünken meinen, es wäre richtig und human.

Das ist es, was ich meine, dass es entweder von Unten von dem einzelnen und nach Oben beeinflusst wird, oder den umgekehrten Weg geht, von Oben - Staaten und ihre Oberhäupter der Kirche, diese Veränderungen gesteuert wird.

 

Wann es kommen wird?

Mit Gottes Wille, schaffen entweder wir Menschen selber es, auf friedlichem Wege dies zu erreichen, oder durch Umwege, wenn der Erlöser Ben-David, für alle Nationen, uns hinführen wird.

 

Link: Parashat VaJikra- Gesetz der Opfer und der Priester

 

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